316. Woran merke ich, dass ich bereit für ein Kind bin? (Kummerkasten)
Shownotes
Wie nah ist eigentlich zu nah? Der Kummerkasten geht in eine weitere Runde. Ihr habt eure Probleme eingesandt und Jacko und Sam haben sich zwei davon geschnappt und packen ihre Küchenpsychologie auf den Tisch: In der ersten geht es um eine sehr enge Mutter-Tochter-Beziehung und den Umzug ins Familienhaus. Sind nackte Schwiegermutterbrüste noch im gelben Bereich? Außerdem geht es um die Kinderfrage: Ab wann weiß man, dass man bereit ist? Gibt es diesen klaren Punkt, oder gehört Zweifel unweigerlich dazu?
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Transkript anzeigen
00:00:10:
00:00:24: Hallo und herzlich willkommen zur ersten Folge im neuen Jahr.
00:00:28: Jack und Sam.
00:00:30: Ich kann es nicht fassen.
00:00:32: Mein Intro passt nicht.
00:00:33: Ich geb jetzt auf an dieser Stelle.
00:00:35: Ich kann es nicht
00:00:35: fassen.
00:00:35: Oh mein Gott, wir
00:00:35: sind im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr
00:00:45: ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im Jahr ... ... im.
00:00:47: Wir sind im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:01:01: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr
00:01:06: im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im
00:01:08: Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr.
00:01:10: Ja, aber jetzt überleg mal, was im letzten Jahr mit K.I.
00:01:12: passiert ist.
00:01:13: Wenn das in der Geschwindigkeit weitergeht, dann weiß ich nicht, ob ich ... ob ich ... ob ich ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr
00:01:21: ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr
00:01:36: ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr
00:01:37: ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr ... im Jahr
00:01:41: ... Ja, und zwar wir haben euch ja einen frischen Kummerkasten versprochen und das haben wir gemacht.
00:01:47: Zermut, ich habe uns mal wieder für alle Leute, die dieses Format vielleicht noch nicht kennen, ein Problem unserer adeligen Zuhörerschaft angenommen.
00:01:56: Wir ziehen ja in fast jeder Folge immer kleine Zettelchen von euch mit Wunschthemen, aber das ist ja immer alles sehr kurz.
00:02:02: Da stehen dann immer ein, zwei, drei Wörter drauf und wir geben einfach Ja, ja, raus, was uns dazu so einfällt.
00:02:09: Und da geht es ja auch ganz häufig um uns.
00:02:11: Aber bei unserem Format Kummerkasten geht es wirklich komplett um euch.
00:02:14: Das bedeutet, ihr sendet uns E-Mails, also längere Nachrichten mit eurem Problem.
00:02:20: Und Sam und ich als nicht ausgebildete, unprofessionelle PsychologInnen bewerten das dann.
00:02:27: Wir besprechen das.
00:02:29: Wir bewerten es nicht, wir besprechen es.
00:02:31: Ja, wir geben unseren Senf dazu und sagen, wie wir damit umgehen würden, würde ich jetzt einfach mal so sagen.
00:02:39: Ja, ich bringe immer was mit und Sam bringt was mit und wir haben jeweils das Problem der anderen noch nicht gehört.
00:02:47: Genau.
00:02:47: Und Sam, du hast dir gewünscht, dass ich heute anfange.
00:02:51: Ja,
00:02:52: das finde ich schön.
00:02:53: Da hab ich das drauf.
00:02:55: Möchtest du, dass ich direkt reinstarte?
00:02:57: Gerne.
00:02:58: Okay.
00:02:59: Moin moin, ihr zwei Seeltrösterinnen.
00:03:02: Gerne möchte ich euch mein Dilemma der Zukunft mitteilen.
00:03:07: Meine Partnerin und ich sind seit gut zweieinhalb Jahren liiert.
00:03:11: Sie brachte zwei Kinder von fünf und acht Jahren in die Beziehung.
00:03:15: Sie lebt in einem Mehrgenerationenhaus, sprich ihre Eltern leben oberhalb ihrer Wohnung.
00:03:21: Nun wollen wir Anfang Februar zusammenziehen, was an sich ja ganz schön ist und eben ein Schritt in die gemeinsame Zukunft.
00:03:29: Leider ist die Mutter meiner Partnerin aber ein Mensch, der gerne im Fokus steht und auch Grenzen anderer sehr individuell betrachtet.
00:03:37: Sie kommt ohne zu klopfen in die Wohnung, auch am Abend, wenn gegebenenfalls mal Erwachsenenzeit in Anführungsstrichen im Raum steht, oder beim Abendessen und lädt sich selbst ein.
00:03:49: Sie ist sehr impulsiv und laut und bringt in den Alltag unglaubliche Unruhe rein.
00:03:54: Sie zieht sich vor mir aus, um ihrer Tochter an der Brust ein Mutter mal zu zeigen, wenn ich mich wegdrehe, heißt es nur, guck ruhig, mir macht das nichts.
00:04:03: Ja, mir aber.
00:04:05: Ich bin oftmals überfordert mit ihrer Art.
00:04:08: Ich bin, weiß Gott nicht, Brüde, sonst würde ich euren Podcast nicht hören.
00:04:12: Das ist ein kleiner Zwinkersmeidi.
00:04:14: Aber... findet, dass gerade die Beziehung von Mutter zu Tochter nicht zu eng sein sollte bzw.
00:04:19: nicht über sexuelle Dinge gesprochen werden soll und so weiter.
00:04:23: Die Mutter hat auch nichts gegen eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft.
00:04:27: Diese führte meine Partnerin auch vor mir und war zehn Jahre mit einer anderen Frau liiert.
00:04:32: Aber sie möchte irgendwie eine coole Marm sein, die einfach ganz locker über Dinge spricht und Dinge tut, die eben meine Werte überschreiten.
00:04:40: Ich liebe meine Partnerin, ihre Kinder sowie den Vater.
00:04:44: Wenn ich darüber nachdenke, ob ich meine Ruhe finde ab Februar, wenn ich zu ihr ziehe, im Bezug auf die Mutter, wird mir mulmig.
00:04:52: Wie kann ich Grenzen ziehen, ohne wie eine Snitch zu wirken?
00:04:55: Die Familie lebt ja seit jeher in dieser Struktur und ich bin diejenige, die von außen dazukommt.
00:05:02: Adeligste Grüße!
00:05:05: Ich spüre eine leichte Nommung.
00:05:11: Aber nennen
00:05:12: wir sie Masikada in der heutigen Folge.
00:05:16: Ja, also ... I feel you, girl, I feel you.
00:05:22: Aber ich find das trotzdem interessant.
00:05:26: Bei dem ein oder anderen Satz hab ich gedacht, aha, das find ich auch spannend.
00:05:31: Ja, bei mir auch so.
00:05:33: So, also ganz grundsätzlich ist es natürlich schön, wenn ... alle Leute immer die persönliche Privatsphäre respektieren und da vielleicht mal anklopfen und nicht direkt rein platzen.
00:05:44: Ich finde, das gehört eigentlich zum guten Ton dazu.
00:05:47: Das könnte man schon wirklich ohne Probleme einfach mal aussprechen und sagen so Kopf doch mal an.
00:05:53: Oder wie wär's mit nach zwanzig Uhr bitte nicht mehr.
00:05:56: Also das könnte man ja schon irgendwie mal sagen.
00:05:58: Aber es aus meiner Perspektive klingt das alles total einfach.
00:06:01: Wenn man selber in der Situation ist, ist es natürlich nicht so einfach, dass es mit durchaus bewusst.
00:06:06: Bei den Sachen zum Beispiel, bei dem Ausziehen und Sexualität besprechen, das finde ich, das ist ein bisschen größer.
00:06:15: Weil die sind wahrscheinlich sehr vertraut miteinander, das höre ich zumindest raus.
00:06:19: Und das jetzt einzuschränken oder zu verändern, das halte ich für kontraproduktiv.
00:06:26: Also da würde ich sagen, nee, da müsste man sich vielleicht selber ein bisschen... Fügen, auch wenn sich das doof anhört jetzt gerade.
00:06:34: Was denkst du dazu?
00:06:35: Ja, es geht ja hier um Grenzen, ganz klar.
00:06:39: Und ich denke, aber es geht um Grenzen in beide Seiten.
00:06:42: Also zum einen verstehe ich komplett, dass man sich in seinem privaten Habital, in seiner privaten Höhle, in seiner Wohnung eine gewisse Abgrenzung wünscht, weil diese Mutter ist natürlich für sie jetzt eine fremdere Person als für ihre Partnerin, dessen eigene Mutter es ist.
00:06:59: Das verstehe ich, also da hat jeder seine eigenen Bedürfnisse.
00:07:03: Aber es ist auch eine Grenze zwischen ihr und der Mutter-Tochter-Beziehung.
00:07:08: Ganz klar.
00:07:09: Und die Mutter-Tochter-Beziehung darf gestaltet werden, wie die beiden es möchten.
00:07:13: Das ist einfach so.
00:07:15: Und auch wenn sie jetzt selbst vielleicht mit ihren Kindern oder mit ihrer Mutter nicht über Sexualität sprechen würde, ist das absolut nicht ihr Bier.
00:07:26: Das muss man jetzt so ganz klar sagen.
00:07:29: Wenn ich jetzt mit meiner Mutter über Sex reden würde und mein Freund würde zu mir sagen, ich finde das irgendwie nicht normal und bewertet, dass das würde mich stören.
00:07:37: Ja, das würde ich auch so sehen.
00:07:39: Da würde ich eher sagen, dann dreht man sich vielleicht um und geht in eine Küche und setzt ein Kaffee auf.
00:07:45: Oder weil es sich da so hält raus.
00:07:48: Genau, und wenn die sagt, das stört mich nicht, dann würde ich wahrscheinlich, also ich persönlich würde wahrscheinlich ein Witz über mich selber machen.
00:07:54: Ja, ich bin aber ein bisschen Brüde, so würde ich
00:07:56: Spaß selber sein,
00:07:58: um mich da so rauszuhalten, damit die Leute einfach wissen, wie ich ticke.
00:08:01: Ja, total.
00:08:03: Find ich auch für mich gut.
00:08:04: Ich würde auch mit Humor arbeiten an der Stelle.
00:08:06: Ich glaube, die Butter klingt quirlig.
00:08:09: Ich muss sagen auch, sie klingt quirlig.
00:08:11: Also ich bin auch so ein bisschen zwiegespalten, Sam.
00:08:14: Ich würde mal gerne deine Meinung wissen zu dem Thema ... Also, was ich mich als erstes gefragt habe, ist, ist es überhaupt so eine gute Idee, dass sie da jetzt einfach so einzieht, ohne dass das irgendwie mehr Entspannung hat?
00:08:33: Also, verstehst du, ich finde es schon krass zu sagen, okay, jetzt, wo ich schon da bin, stört mich das schon und jetzt ziehe ich aber da rein.
00:08:42: Und habe aber Problematiken damit, obwohl dieser Mehrgenerationenhaushalt schon seit der Kindheit meiner Partnerin schon so funktioniert, dass, ob da Gespräche stattgefunden haben.
00:08:56: Das ist wichtig, ob zwischen ihr, also zwischen Riccardo und der Partnerin Gespräche stattgefunden haben auch, weil ich finde, dass die Partnerin da ja auch als Vermittlerin eingreifen könnte, sagen könnte, eh Mama, hier Riccardo, die ist ein bisschen anders gestrickt als wir.
00:09:13: Mach mal Piano, klopf doch mal abends an, weil es muss ja ein vertrautes Verhältnis da sein und das heißt eigentlich... kennen sich alle Beteiligten.
00:09:20: Und klar, es ist nicht die Aufgabe von Rika, das Partnerin dazu vermitteln, aber es kann natürlich der leichte Weg sein, um vielleicht sich da was Gutes zu tun.
00:09:33: Ja, ich glaube auch, ich würde da meine... meine Partnerin ein bisschen als Spracher nutzen, aber nicht so diese Aufgabe.
00:09:40: Obwohl, nein, ich weiß nicht, übergibt man dann eine Aufgabe, die einem selbst eigentlich gehört?
00:09:45: Verstehst du, wie ich meine?
00:09:46: Ich
00:09:46: habe das neulich gemacht.
00:09:48: Ich habe das neulich gemacht tatsächlich und ich habe das abgegeben.
00:09:51: Mein Freund hat etwas für mich gelöst.
00:09:53: Es hätte ich auch selber sein können, aber es hat sich irgendwie für alle Beteiligten in dem Moment auch angenehm angefühlt.
00:10:00: Weil mir war das total unangenehm, ihm war das gar nicht unangenehm und die Information kam ja an.
00:10:07: Und es ist halt da für mich egal gewesen, wie diese Information ankommt, sondern sie kommt einfach an.
00:10:14: Wenn das zwischen euch beiden so total in Frieden passiert, ist das mega geil.
00:10:20: Die Frage ist jetzt halt, hat Ricarda mit ihrer Partnerin überhaupt jemals schon mal über ihre Gefühle gesprochen.
00:10:27: Und falls nicht, zieht sie da ein, sagt das dann ihrer Partnerin und dann entstehen bei ihrer Partnerin komische Gefühle, weil sie plötzlich zwischen zwei Stühlen steht.
00:10:36: Wir wissen ja jetzt noch gar nicht, findet sie das vielleicht ganz geil.
00:10:40: Weil in dieser Nachricht steht ja jetzt nicht, meine Partnerin ist das auch manchmal ein bisschen zu viel oder so, das steht da ja gar nicht.
00:10:47: Deswegen kann es sein, dass sie in den Haushalt zieht, wo alle einfach komplett ... verbunden miteinander sind.
00:10:53: Und alles ist total familiär und
00:10:55: total
00:10:56: schön.
00:10:57: Und sie kommt jetzt und bringt diese Grenze mit.
00:10:59: Das kann zu Problemen führen.
00:11:01: Das kann zu Problemen führen.
00:11:03: Ich finde es auch schwierig.
00:11:04: Ich würde es auf jeden Fall im Vorfeld einmal ansprechen.
00:11:06: Einmal mit deiner Partnerin.
00:11:08: Ich glaube, das ist eine sehr, sehr gesunde Basis, bevor man zusammenzieht, dass solche Sachen angesprochen werden können.
00:11:14: Erst mal, ohne dass das irgendwie ein großes Tra-Ra mit sich bringt.
00:11:18: Das finde ich sehr wichtig, auf jeden Fall, dass man ehrlich miteinander ... weil sonst hast du die ganze Zeit diese innere Unruhe und das fühlt sich natürlich total doof an.
00:11:26: und dann passiert das fünfmal und dann was willst du dann machen?
00:11:30: Dann platzt du oder weinst du oder willst direkt wieder ausziehen?
00:11:35: Das ist glaube ich keine gute gute Grundlage, um zusammenzuziehen, oder?
00:11:40: Ja, das ist ja auf jeden Fall, auf jeden Fall.
00:11:43: Ich glaube, da sollte schon vorher einmal drüber gesprochen werden, aber ich wäre ein bisschen... Ich wäre ein bisschen vorsichtig mit Bewertungen und Vorwürfen.
00:11:52: Im Sinne von, für Riccada ist ja jetzt ganz klar, diese Mutter ist irgendwie zu viel.
00:11:57: Aber was ist, wenn das niemand anders so sieht?
00:12:00: dass jetzt einfach ihre subjektive Wahrnehmung dieser Person ist und es stört sonst niemand anderen.
00:12:06: Also ich würde meine Worte da vorsichtig wählen und eher glaube ich über mich sprechen im Sinne von ich bin eine andere Person und ich habe ein bisschen Schiss, dass mir das zu viel werden könnte.
00:12:18: Wäre es für mich irgendwie oder für uns möglich,
00:12:21: da... Ja, irgendwie
00:12:23: eine Grenze zu ziehen.
00:12:25: Weißt du, wie ich das meine?
00:12:27: Ja, auf jeden Fall.
00:12:28: Also aus der Ich-Perspektive sprechen, mein Gott, das ist ja wirklich ... Also, da hat die Paarberat doch wirklich seine Wurzeln geschlagen.
00:12:36: Die Kommunikationsgrundregeln.
00:12:38: Vor Bewertungen waren hier
00:12:39: auch ein Thema in diesem Haushalt.
00:12:42: Und das musste ich auch wirklich ganz da lernen, dass ... Meine Bewertungen, auch einfach nur meine Bewertungen sind.
00:12:48: Und dass ich dafür, dass ich sagen muss, wie ich mich fühle und wie ich mir das wünschen würde und dann ein Kompromiss gefunden werden soll und ich nicht reinkommen kann und sagen kann, das und das und das ist scheiße.
00:12:58: Und wenn das nicht anders gemacht würde, dann ist es doof.
00:13:01: Und das ist das große Schlüssel über Begriffwort für mich.
00:13:06: Kompromiss.
00:13:07: Dadurch, dass Riccardo einzieht, heißt es nicht, dass all ihrer Wünsche und Bedürfnisse einfach hintenher.
00:13:11: Weil die sind genauso, haben die Daseinsberechtigung, wie die der anderen Familien, beteiligten.
00:13:16: Und ich finde, da kann man dann gute Kompromisse eingehen.
00:13:19: Zum Beispiel, wie gesagt, sagen ... Ich weiß nicht, ob sie das sagen kann oder ob man das Gespräch mit der Partnerin noch mal führt.
00:13:26: Vielleicht gewisse Regeln einfach festhält.
00:13:29: Aber weißt du, was ich auch gedacht habe?
00:13:31: Ganz kurz ist das ja total aufregend, wenn die Partner, ich meine, diese zweieinhalb Jahre zusammen ist jetzt noch nicht so lange, meine Meinung.
00:13:39: Das kann vielleicht noch alles total aufregend sein.
00:13:41: Und dann kommt man mal vielleicht drüber.
00:13:43: Aber lass die Zeit mal mit sich kommen.
00:13:46: Weißt du, wie ich meine, das ist dann alles vielleicht gar nicht mehr so aufregend.
00:13:48: Vielleicht kommt dann die Mama gar nicht mehr so häufig.
00:13:50: Und vielleicht kommt ihr immer extra viel, weil die so aufgeregt ist und euch zusammen besuchen möchte.
00:13:55: Kann ja alles sein.
00:13:57: Also, dass da so sich auch ... eventuell eine kleine Routine einschleichen wird, die für alle ganz angenehm ist.
00:14:05: Ja, ja, auf jeden Fall, da hast du Recht.
00:14:07: Und ich habe mich auch gefragt, aber das kann man jetzt wirklich anhand dieser, man müsste jetzt die Leute kennen, man müsste es ein bisschen beobachten, wie die so sind, weil ich mich auch gefragt habe, können, also ... wird sich Riccada vielleicht viel wohler dafür, wenn sie selbst eine Verbindung zu der Mutter aufbaut.
00:14:28: Weil wenn sie da wohnen wird und das Ganze sich für sie vielleicht irgendwann viel familiärer anfühlt, wird sie dann vielleicht sogar die Art ein bisschen mehr lieben lernen oder akzeptieren können und auch viel lockerer vielleicht ihre Grenzen stecken können als jetzt, wo sie da immer nur zu Besuch ist und sich denkt, jetzt ist sie schon wieder einfach reingekommen ohne zu klopfen.
00:14:50: Ja,
00:14:51: weiß ich nicht.
00:14:52: Oder ist sie ein Mensch, die einfach ... Es gibt ja auch Menschen, viele Menschen, die einfach auch bei so was einfach super schlechte Gefühle dauerhaft haben und einfach da eine Grenze brauchen und ihre Höhle brauchen.
00:15:04: Dann ist dieses Grenzthema schon sehr wichtig.
00:15:07: Ja, das ist super wichtig.
00:15:10: Da krieg ich einen kleinen Bauchschmerz aus der Entfernung, wenn man halt extrem viel Meadtime und auch Ruhe braucht und dann sich ... dass dieses Experiment dann da eingehen, dass es natürlich auch nicht ohne.
00:15:22: Und dann eventuell so eine seine eigene Wohnung aufgibt und so und dann vielleicht auch nicht glücklich damit wird.
00:15:27: Es ist ein gewisses Risiko, was damit schwingt.
00:15:29: Aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass
00:15:32: diese
00:15:32: Mama, die vielleicht Grenze überschreiten ist, aber ja auch die Mama ist von der Tochter, die du liebst.
00:15:39: Weißt du?
00:15:41: Ja und das Ding an der Sache ist, Die Frage ist, wir müssen einfach wissen, ich möchte jetzt bitte gerne die Partnerin von Riccardo anrufen und sie interviewen, weil ich möchte wissen, wie ihre Gefühlslage ist, weil grenzüberschreitend ist es ja ab dem Zeitpunkt, wo jemand anders das gar nicht möchte.
00:15:58: Und bis dato wissen wir noch nicht, ob es jetzt für die Partnerin von Riccardo auch oder ein genehm ist.
00:16:03: Das wissen wir halt noch nicht.
00:16:06: Ja, das ist es halt.
00:16:08: Ja, spannend, spannend, spannend.
00:16:11: Ich muss aber ein bisschen lachen auch beim Lesen.
00:16:14: Dann zeigt sie ihre Brüste wegen der Mutter und sagt, ah, brauchst du nicht weg, Trainer, stören mich nicht.
00:16:19: Ja, voll, das habe ich halt auch gedacht.
00:16:21: Das ist, das ist halt eigentlich dann die Baustelle von der Riccata.
00:16:26: Riccata, bitte nicht falsch verstehen, aber... Nicht falsch verstehen.
00:16:30: Aber ja, man kann es am Ende, das Ding ist... Manchmal muss man Dinge auch erleben.
00:16:35: Ich kenne das auch, dass zum Beispiel eine Freundin mir eine Problematik mit irgendwerem erzählt.
00:16:39: Und ich denk die ganze Zeit so, wie wir jetzt gerade drüber reden.
00:16:42: Und dann lerne ich die Person aber kennen und bin so, whoa, okay, jetzt weiß ich, über wen wir hier sprechen.
00:16:49: That's a lot.
00:16:52: Total.
00:16:54: Das kann man jetzt halt
00:16:54: schlecht bewerten, irgendwie.
00:16:57: Ich bring jetzt auch noch mal dieses gespielte, spezifische Ding mit rein.
00:17:00: Wenn ich eine Mama hab, denke ich direkt an süß und quirlig, und bei einem Papa denke ich dann so, wenn der mir jetzt ein Butter mal auf seinem Arsch zeigt und sagt, bitte, bitte lass
00:17:09: es.
00:17:10: Das muss jetzt wirklich an der Stelle nicht sein.
00:17:13: Das ist grenzüberschreitend.
00:17:15: Weißt du, wie ich meine?
00:17:17: Da hätte ich aber auch gelacht.
00:17:19: Gut, aber das ist das Spezifische.
00:17:21: Das kommt jetzt auch auf den Typen an.
00:17:22: Kommt da so ein Operin, zeigt seinen Arsch und sagt, kannst du das mal?
00:17:27: Und
00:17:27: man ja weiß, es klingt so im geschriebenen oder wenn wir das jetzt so lesen, klingt das halt irgendwie ein bisschen süß auch.
00:17:35: Aber es soll halt nicht dann kein Gefühl schmälern oder so.
00:17:39: Ich glaube, dass wenn man so eine ausführliche Nachricht schreibt, dann ist das natürlich auch ein großes Ding im Leben.
00:17:46: Und ich will das jetzt nicht, dass du denkst, wir fühlen dich nicht.
00:17:50: Wir fühlen das.
00:17:51: Ich fühle das.
00:17:52: Ich brauche sehr, sehr viel Mieter ein.
00:17:54: Und am Ende ist ja auch ihre Frage, ihre konkrete Frage ist ja auch, wie kann ich Grenzen ziehen, ohne wie eine Snitch zu wirken, ne?
00:18:01: Weil die ja in dieser Struktur schon seit Jahrzehnten leben.
00:18:05: Und ich glaube, da kommt es wirklich auf die Kommunikation an im Sinne von, du musst am Ende einfach du selbst sein.
00:18:12: Aber ich glaube, ich würde die Bewertung rausnehmen, dass die Frau jetzt irgendwie kacke oder übergriffig ist, sondern ich würde einfach, also einfach, dass du bei dir bleibst.
00:18:22: wie eben schon mit dieser Übersicht selber reden.
00:18:25: Und auch einfach dann mutig sein.
00:18:27: Und weißt du, nicht in sich reinfressen und warten und immer Augen verdrehen, wenn man sich umdreht, sondern wirklich von Anfang an einfach so sein, wie du bist und die Grenzensätzen, die du brauchst, dann lernen die dich kennen.
00:18:39: Vielleicht denken sie manchmal so komisch, aber man gewöhnt sich ja auch daran.
00:18:43: Ich hab auch Leute kennengelernt, die harter Grenzen setzen.
00:18:46: Das fand ich am Anfang erst ein bisschen komisch, und dann hab ich irgendwann gemerkt, ach so, ja, die ist einfach so ...
00:18:52: Voll.
00:18:53: Ich hab da viel mit meiner Schwester zuletzt drüber gesprochen.
00:18:56: Gerade auch im Zug auf Kinder kommt ja dieses Thema Grenzensätzen extrem hoch, auch im familiären Kontext und so.
00:19:03: Und die sprechen die Grenzen so klar und deutlich aus.
00:19:06: Und sie sagt, ja, das mag vielleicht unangenehm sein für alle Beteiligten.
00:19:10: Aber am Ende ist es das, was für mich ja auch wichtig ist und dass das dann respektiert wird und das ist mir persönlich wichtig.
00:19:16: Da müssen wir alle mit dieser unangenehmen Situation kurz einmal, müssen wir die kurz einmal aushalten.
00:19:22: Ja.
00:19:23: Ja,
00:19:23: falsch.
00:19:24: Okay,
00:19:25: krass, ja, stimmt, hast du total recht.
00:19:27: Weil sie meinte, ich möchte meine Kinder nicht wieder noch mal in diese Situation reinbringen.
00:19:31: Und das fand ich, da lerne ich gerade sehr viel.
00:19:33: Und das ist für mich nämlich nicht ganz einfach, weil meine Idee war, also hier ist es gerade in dem Sinne, sprich doch mal mit deiner Freundin als Sprachrohr oder löst das Ganze mit Humor.
00:19:44: Ist das erwachsen und für sich einstehen?
00:19:46: Nein!
00:19:49: Ja, das stimmt.
00:19:51: Am erwachsensten, aber da muss man halt sich sehr gerade machen.
00:19:55: Da hab ich ja auch meine Probleme mit, mein Learning des Lebens.
00:19:59: Wirklich zu sagen, was man braucht, was man will und was man nicht will.
00:20:03: Und das war ja mein Learning.
00:20:05: Nicht so lange warten.
00:20:06: Nicht immer so, das hat mich jetzt genervt, aber egal, war jetzt nur eine Situation.
00:20:11: Und dann die Nächste, bis man irgendwann so genervt ist, dass es im eigenen Kopf ein Riesenproblem ist.
00:20:18: Einfach direkt von Anfang an,
00:20:22: dass
00:20:22: einfach sagen, genau so sagen, wie es passiert.
00:20:28: In der Ich-Form.
00:20:29: Und ich finde, das ist die gesamte Lösung.
00:20:31: Das ist wirklich die Lösung.
00:20:32: Ich würde es vielleicht staffeln.
00:20:34: Ich würde als erstes gucken, erst mal das Gespräch mit deiner Freundin oder Partnerin suchen, dann gegebenenfalls hin und wieder mal einen lockeren Spruch raushauen.
00:20:42: Und wenn es dann immer noch nicht ankommt, dann auf jeden Fall klar kommunizieren.
00:20:46: Aber ist der Ich Perspektive.
00:20:50: Ich glaube, das
00:20:51: ist gut.
00:20:52: Ich finde, das haben wir gut abgeschlossen.
00:20:53: Das ist ein Zettel, wo ich jetzt keinen Bauchschmerz mit habe.
00:20:56: Das finde ich sehr gut.
00:20:57: Und dann würde ich jetzt einfach mal mal noch mit reinbringen.
00:21:01: Ja, hau raus.
00:21:02: Ich bin gespannt.
00:21:03: Und zwar geht es um das Thema, Oberthema und Kinderwunsch.
00:21:09: Das sind
00:21:12: wir doch Experten.
00:21:14: Das sind wir Expertinnen.
00:21:15: Hallo, ihr beiden adeligen Hofdarm.
00:21:18: Ich möchte gerne mein Struggle mit euch teilen.
00:21:21: Runter gebrochen ist es ziemlich einfach, aber sehr tief.
00:21:24: Die Frage, ab wann weiß ich, dass ich bereit bin, ein Kind zu bekommen.
00:21:29: Ich finde die Frage gerade... euch spannend zu stellen, mit einer frisch gebackenen Mama und einer, die es noch nicht ist.
00:21:36: Ich bin selber dreiundzwanzig und wäre am liebsten schon mit sechzehn Mama geworden.
00:21:40: Ich liebe die Rolle einer Mama, habe schon früh angefangen Baby zu siten, habe Kinder im Sport und Tanzen unterrichtet und wo immer ich hingegangen bin, wo ich wusste, dass dort Kinder sind, habe ich mich einfach nur gefreut.
00:21:51: Eigentlich sagt mein Herz längst dass ich gerne Mama sein würde.
00:21:55: Aber irgendwie sind da auch manchmal die Gedanken, ob ich es vermissen würde, so viel Zeit für mich zu haben, wie ich es jetzt habe.
00:22:01: Ich bin selbstständig und kann komplett flexibel von zu Hause aus arbeiten und genieße meine Freiheit.
00:22:07: Genieße meine Freiheit sehr.
00:22:08: Mein Partner und ich waren auch drei Jahre auf Weltreise und ich habe auch da Angst, dass ich diese freien Reise vermissen werde und vielleicht erst in der Schwangerschaft spüre, dass ich eine lange Reise eigentlich noch gern gemacht hätte.
00:22:19: Auch finanziell frage ich mich.
00:22:21: Ab wann ist man wirklich sicher genug aufgestellt für ein Kind?
00:22:24: Bis zu welchem Punkt sollte ich mein Business vielleicht erst noch aufbauen, bevor ich ein Kind bekomme?
00:22:29: Weil ich es natürlich weiß, dass dann das Kind an erster Stelle stehen wird.
00:22:34: Ich weiß natürlich, dass super viele Menschen es auch vor mir geschafft haben, auch mit weniger Geld oder mit Traum, also hier ist so ein Fehler drin, oder mit Träumen vom Reisen.
00:22:48: alles und alles seine Zeit hat.
00:22:49: Aber trotzdem frage ich mich, dass jeden Tag in meinem Umfeld habe ich irgendwie mehrere Meinungen dazu.
00:22:56: Die, die sehr spät Mutter geworden sind und meinen, sie wäre zu jung dafür.
00:23:00: Die, die selber sehr jung Mama geworden sind und meinten, das ist total schön.
00:23:04: sein wird, wie immer und Sie es empfehlen würden, die Businessfrauen, die selber total viel Geld verdienen und mir raten, mein Business erst weiter aufzubauen und die Freundinnen, die mir einfach raten, auf mein Herz zu hören.
00:23:15: Und irgendwie fällt es mir schwer, meine ganz eigene Stimme zu finden.
00:23:17: Vielleicht habt ihr ja eine Antwort darauf und wollt einfach mal ein bisschen darauf rumphilosophieren.
00:23:22: Ich freue mich über eure Antworten.
00:23:24: Alles Liebe.
00:23:25: Sehr spannende Nachricht.
00:23:27: Sehr spannende Nachricht, sehr durchdacht und auch schon viele Aspekte mit reingebracht.
00:23:33: Mhm, mhm, ja.
00:23:35: Hast du ein erstes Bauchgefühl?
00:23:37: Voll, voll.
00:23:39: Also, zum gewissen Teil kann ich mich mit dieser Nachricht sehr doll auch selbst identifizieren, weil viele von diesen Gedanken und Sorgen Teil meines Lebens gewesen sind in den letzten Jahren.
00:23:52: Gleichzeitig ist auch ein Unterschied einfach da.
00:23:54: Sie ist dreiundzwanzig Jahre und sagt ja auch, dass sie von ... Also, dass sie eigentlich ... Seit Zitini ist davon träumt, ein Kind zu bekommen.
00:24:04: Das ist ja so noch mal was sehr, sehr Konkretes, was noch mal in eine gewisse Richtung noch mal mehr lenkt, als das jetzt zum Beispiel bei mir gewesen ist.
00:24:13: So eine Klarheit, sage ich jetzt mal.
00:24:16: Also mein allererster Gedanke war, sie wird die Antworten im Außen nicht finden.
00:24:23: Sie kann sich von noch so vielen Frauen Tipps einholen.
00:24:27: Es gibt auf diese Frage so viele Antworten, wie es Menschen gibt.
00:24:33: Und jeder wird ihr was anderes erzählen.
00:24:36: Und ich verstehe aber auch, dass diese Antwort, die ja wahr ist, sie soll auf ihr eigenes Herz hören, ist eigentlich der beste Rat.
00:24:44: Aber der kommt einem Wischi Waschi vor, wenn man wirklich diese ganzen Berechnungen in seinem Kopf hat.
00:24:50: So, ja, was weiß ich, was mein Herz jetzt will?
00:24:52: Ich weiß ja jetzt diese ganzen Dinge.
00:24:55: Also, ich brauche ja jetzt, und ich glaube, sie muss für sich ... in den Lebensbereichen, die sie angesprochen hat, einfach Entscheidungen fällen.
00:25:02: Sie muss Entscheidungen fällen.
00:25:04: Also, du kannst nicht wissen, ob du irgendetwas bereust, mal kurz oder so'n Gedanken hast wie das und das hätt ich gern noch gemacht.
00:25:14: Das kann immer mal passieren.
00:25:16: Es kann sein, dass du ein einjähriges Kind hast und dann erzählt dir jemand von etwas, von dem du noch nie gehört hast, du denkst, scheiße, das hätt ich auch gern noch gemacht.
00:25:25: Natürlich, das kann immer passieren.
00:25:26: Das passiert uns auch ohne Kinder.
00:25:29: weil wir einen Weg gegangen sind, wo der andere jetzt ganz weit weg ist.
00:25:34: Aber ich glaube, sie muss selbst Entscheidungen treffen.
00:25:37: Einfach eine finale Entscheidung für sich treffen, möchte ich jetzt vorher noch eine Reise machen, ja oder nein.
00:25:44: Wenn ja, dann plane ich die jetzt.
00:25:46: Und wenn nicht, dann akzeptiere ich diese Entscheidung auch.
00:25:51: Und genauso mit dem Business.
00:25:54: Es gibt ganz viele Möglichkeiten, aber ich glaube ... Sie muss einfach, sie muss sich einfach entscheiden.
00:26:00: Manchmal gibt es doch einfach, sich zwei Zettel auf dem Boden zu ... Kennst du das hier, dieses Spiri?
00:26:05: Sachen, zwei Zettel auf dem Boden.
00:26:07: Jetzt kriegen, später kriegen, kriegen, draufstellen und einfach mal sich vorstellen, wie es ist und reinfühlen.
00:26:12: Genau, und häufig ist das dann bei mir so, wenn dann die Antwort kommt, die ich nicht will, dass ich die spüre.
00:26:17: Ich spüre nicht die Antwort, die ich will, sondern ich spüre die, die ich nicht will.
00:26:21: Ja, also du meinst ... Wie meinst du das?
00:26:26: Also wenn er jetzt zum Beispiel, ich hab, man hat so eine ganz kleine innere Haltung vielleicht schon und dann steht da drauf, zum Beispiel jetzt Weltreise antreten, bringe ich da drauf und dann spüre ich aber, oh nee, das spüre ich, fühle ich grad gar nicht.
00:26:41: Damit kriege ich ganz oft meine Antworten.
00:26:44: Selbst wenn ich zwei Gerichte aufschreibe, zwei Gerichte, die ich geil finde, ich sag mal Raps und Spaghetti.
00:26:50: Finde ich beides gar nicht beides Lust drauf.
00:26:52: Und dann nehme ich diesen einen Zettel und ich habe aber immer so einen kleinen, so ein Fünfzehprozent für das eine und neunvierzig Prozent für das andere.
00:26:58: Und ich spüre, wenn ich dieses neunvierzig-prozentige in der Hand habe.
00:27:02: Und sag ich so, okay, nee, eigentlich will ich, jetzt habe ich Spaghetti, aber eigentlich will ich lieber Raps.
00:27:07: So wie im Restaurant, wenn man sagt, man weiß eigentlich erst, was man wollte, wenn man bestellt hat.
00:27:11: Weil wenn der Kellner gerade weggeht und man hat Spaghetti gesagt und man denkt, dann weiß man, man wollte die Pizza.
00:27:17: Genau, so ist das bei mir.
00:27:19: Ich glaube, das kann ich nicht auf alles sagen, aber es ist sehr, sehr häufig, so kriege ich ganz oft Antworten von mir selber.
00:27:25: Und ich möchte einfach mal ganz kurz mit reingeben, dass ich glaube, dass es immer Zweifel gibt.
00:27:31: Egal, wie einfach,
00:27:33: ist egal,
00:27:33: wo in welchem ... Abschnitt des Lebens, man sich befindet, es gibt nicht diesen perfekten Zeitpunkt, weil ich finde, das Leben ist wie so ein komplexes System.
00:27:44: Ganz viele Zahnräder, die ineinander greifen.
00:27:46: Und wenn man das alles komplett mathematisch auseinanderfremelt, klar, kannst du dann sagen, so und so und so.
00:27:54: Aber ich glaube, es gibt immer Zweifel.
00:27:56: Es ist immer so ...
00:27:57: Ja.
00:27:58: Ich könnte, das und das wird sich dann vielleicht nicht so gut weiterentwickeln, Business-Meine-Twegen.
00:28:04: Oder ich kann da nicht mehr so viel reisen, weil ich bin erst mal gebunden.
00:28:08: Vielleicht ist das natürlich auch eine Darlegungssache.
00:28:12: Ich glaube, dass ganz, ganz wichtig ist, ist man bereit, trotz dieser Zweifel diese Verantwortung zu übernehmen.
00:28:20: Ja, und ich glaube, das ist sie.
00:28:22: Ich finde, man hat das sehr klar rausgelesen, dass das ein großer Wunsch von ihr ist.
00:28:27: Und sie denkt viel drüber nach, das ist nicht einfach mal so ein flüchtiger Gedanke, den sie hartweise neuen Partner hat oder so, sondern das reift schon sehr, sehr lange in ihr.
00:28:39: Und sie möchte das, es ist ihr ganz klar, es ist ja nicht mal so eine Ja- oder Nein-Frage fürs Leben, sondern es ist ja wirklich jetzt oder nicht jetzt.
00:28:46: Und guck mal Sam, sagen wir jetzt mal, du kommst aus dem Abi und machst eine Weltreise.
00:28:50: Weil du das unbedingt willst.
00:28:52: Wie viele Leute erzählen dir, du solltest erst andere Sachen machen, bevor du das machst, während andere wiederum sagen, mach das jetzt und das später.
00:29:00: Und am Ende muss man's halt so machen, wie man's selber fühlt.
00:29:02: Wenn man grad fühlt, das ist das Richtige, dann macht man das.
00:29:06: Und so ist das ja irgendwie mit allen Entscheidungen im Leben.
00:29:09: Man kann das nicht berechnen auf den perfekten Zeitpunkt.
00:29:13: Diese Berechnung, dieses perfekte Argument.
00:29:17: Das findet man selten.
00:29:19: Das geht nicht.
00:29:19: Und ich muss sagen, wenn man jetzt von dem Außen betrachtet, sie ist dreiundzwanzig Jahre alt.
00:29:24: Die hat drei Jahre Weltreise hinter sich.
00:29:26: Das ist krass, keine Ahnung, weil du deine Schule fertig hattest.
00:29:30: Selbstständig.
00:29:30: Das heißt, eine Stabilität ist da auf jeden Fall, also ein Fundament ist da.
00:29:36: Und sie kann Verantwortung übernehmen.
00:29:37: Sie ist selbstständig.
00:29:39: Genau, das heißt, also da sind so viele Bausteine schon gelegt und selbst wenn all diese Bausteine nicht gelegt werden und dieser innere Wunsch da wäre und man trotzdem bereit ist diese Verantwortung zu tragen, dann habe ich das Gefühl, ist das eine sehr solide Entscheidungsgrundlage.
00:30:00: Ja, finde ich auch.
00:30:04: Aber ich
00:30:04: verstehe die Unsicherheit, ne?
00:30:06: Sie ist, also guck mal, ich sag mal, würden wir jetzt zwanzig, dreißig Jahre zurückgehen, dann ist Dreiundzwanzig ein völlig normales Alter gewesen, Kind zu bekommen.
00:30:14: Heutzutage hat sich das alles bisschen nach hinten verschoben, weswegen viele Leute wahrscheinlich, wenn sie das erzählt, sagen, du bist doch erst Dreiundzwanz, ich mach doch erst das oder das oder dafür kannst du jetzt erst sorgen.
00:30:24: Also ich verstehe, wie diese Unsicherheiten aufkommen.
00:30:26: Das wird auch mit ihrem Alter zu tun haben, dass viele Leute sagen, mach doch erst mal das oder das oder das.
00:30:31: Sie wirkt, also ich finde, dass die Nachricht sehr klar wirkt.
00:30:35: Sehr durchdacht.
00:30:36: Ja.
00:30:37: Also das ist eine sehr strukturierte Person, die uns da geschrieben hat.
00:30:40: Das lese ich daraus.
00:30:41: Ja, deswegen,
00:30:42: also ... Ich finde, sie hat sich die Antwort ein bisschen auch selber gegeben.
00:30:44: Sie will es sehr, sehr doll.
00:30:44: Aber wenn man jetzt sagt so, ich weiß es jetzt grad noch nicht, ja, dann wartet man halt noch ein Jahr, weil es wird die Entscheidung für das Baby, wird ... auf jeden Fall Fallen, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren, ob es
00:31:10: jetzt mit den Jahren, ob es jetzt mit den Jahren,
00:31:11: ob es jetzt mit den Jahren, ob.
00:31:12: Aber ich würde das
00:31:12: ja nutzen.
00:31:12: Ich würde die Zeit, die sie das jetzt nicht macht, schon nutzen.
00:31:15: Weil ich kenne das auch, dass man so Lebensentscheidungen immer weiter nach hinten verschiebt, aber die komplette Zeit dazwischen nutzt man eigentlich nur, um sich weiter darüber den Kopf zu zerbrechen, während der Alltag weiter läuft.
00:31:27: Also ich würde dann schon zum Beispiel sagen, hey, wenn sie irgendein Land unbedingt noch mal sehen wollte, was einfach vielleicht ein bisschen ... Einfacher ist, ohne ein kleines Kind.
00:31:36: So, plan die Reise, jetzt mach die.
00:31:38: Oder wenn du sagst, ich will einen Business-Schritt weiterkommen und das wäre jetzt der nächste Business-Schnitt, dann gehst du den jetzt einfach an.
00:31:44: Also ich würde es dann schon nutzen, ohne jetzt Pressure ausüben zu wollen.
00:31:50: Aber ich kenne es halt von mir selber, dass ich immer einfach gewartet habe, dass irgendwie Zeit verstreicht, weil mit der Zeit kommen schon die Antworten.
00:31:59: Aber wenn man die ganze Zeit in seinem Kopf am Overthinken ist, dann ... geht die Spirale meist einfach nur weiter und du hast zwei Jahre später noch exakt dieselben Gedanken und Zweifel, wie du sie vielleicht zwei Jahre vorher
00:32:10: hattest.
00:32:10: Ich glaube auch, die gehen niemals weg.
00:32:12: Egal wie alt man ist, ich glaube, die Zweifel, diese Entscheidung wirklich zu treffen, das war für uns so ein Ding, dann erstmal diese Verhütung wegzulassen, das ist halt einfach da schon diese Entscheidung zu treffen, das ist irgendwie... Voll besonders halt.
00:32:29: Auch das ist voll der große Schritt, meine Meinung nach.
00:32:31: Das
00:32:31: ist der erste große Schritt, zu sagen, okay, wir lassen das jetzt erst mal.
00:32:35: Nicht mal gar nicht, weil jetzt irgendwie schnell was passieren könnte, sondern das ist ja ein innerer Prozess, der da stattfindet, wo sie ja schon voll einen Schritt weiter ist, weil sie ja eigentlich schon weiß, wie sehr sie das will.
00:32:46: Viele Frauen sind ja überhaupt erst mal sich noch gar nicht so klar.
00:32:50: Die müssen erst mal eine ganz größere Frage mit sich klären.
00:32:52: Die hat sie mit sich ja schon geklärt.
00:32:54: Ja, ich find die Basis total gut.
00:32:56: Und ganz ehrlich, wenn du ... Man kann die Vorteile so und so sehen.
00:33:01: Man kann erst Spätmotor werden.
00:33:03: Und dann hat man halt voll viel erlebt in den Zwanzigern.
00:33:07: Aber man kann es auch so sehen, du bist mit thirty-fünf durch, beispielsweise deine Kinder sind schon zehn oder wie alt auch immer.
00:33:14: Und da steht ja immer noch die die Tür komplett offen.
00:33:17: Die ganze Welt steht dir offen.
00:33:20: Ja, außerdem.
00:33:21: Die ist selbstständig.
00:33:22: Die Welt steht ihr wahrscheinlich auch so offen.
00:33:25: Weißt du, wie ich meine?
00:33:26: Ich meine, das ist jetzt nicht Gang und Gebe.
00:33:28: Ich will jetzt nicht immer jedes Influencer live mit dem Alltag jedes Menschen vergleichen.
00:33:33: Aber wenn sie selbstständig ist, du kannst auch mit einem Kind verreisen.
00:33:38: Ist halt was anderes, aber kann man auch
00:33:40: machen.
00:33:40: Wir wissen ja die Selbstständigkeit nicht.
00:33:42: Vielleicht ist sie auch selbstständige Zeintechnikerin oder so.
00:33:46: Ach so, ja gut.
00:33:47: Das kann natürlich sein, das stimmt.
00:33:49: Ja, das muss man sich dann einfach so zu ... Und ich sag mal so, man wächst ja mit seinen Aufgaben.
00:33:56: Sag ich jetzt mal so.
00:33:57: Also wirklich, die Frage war ja, wann ist man bereit für ein Kind?
00:34:00: Mit dieser Frage hab ich mir ja auch sehr lange gequält und ich glaub, man wächst einfach mit seinen Aufgaben.
00:34:04: Und wenn man das dann entschieden hat, dass man das macht, dann finden sich die Lösungen im Prozess für jeden einzelnen Lebensbereich.
00:34:11: Und sie ist jetzt nicht in der Situation, wo man Bauchschmerzen haben müsste, ihr das zu raten.
00:34:16: Nee, überhaupt nicht, ganz im Gegenteil.
00:34:18: Man hat es da eher so rausgehört, und ich finde aber auch, wie gesagt, wirklich, wenn dieses innere Gefühl laut wird, und bei mir war das voll extrem damals so, dass ich da so krass hingehört hab, wenn ich andere Leute mit Baby gesehen hab, dass ich gesagt hab, boah, ich wünsch mir das so sehr, ähm, dieses kleine Wesen bei mir zu haben, dass so aus, ja, jetzt in dem Fall mein Freund und mir entstanden ist, dass ich mir das wünsche, so als ... On Top und keine Ahnung.
00:34:48: Ja, so ein On Top weiß ich nicht.
00:34:50: Aber ja, ich habe auch lange mit mir gerungen, muss ich sagen.
00:34:54: Und dann hat sich das alles irgendwie ... voll doll gefestigt und ist durch diese ganze Kinderwunschreise nochmal ein bisschen ins Extreme geraten.
00:35:01: Das war nicht gut, also natürlich die ganze Verlustgeschichte und so was alles.
00:35:05: Aber dass da am Anfang dieses schöne, warme, wohlige Gefühl ist, dass man da jetzt bereit für ist.
00:35:11: Und das ist, ich finde, da sollte man einfach hinhören.
00:35:14: Und ich finde, das hört sich danach an.
00:35:16: Ja, finde ich auch.
00:35:17: Liebe Jaco, ich finde, wir haben die beiden Zettel gut besprochen.
00:35:20: Es ist zwar eine schnelle und eine kurze Folge, aber wir sind jetzt alle im neuen Jahr.
00:35:24: Wir können das alles erst mal auf uns wirken lassen und uns auch mit und selber beschäftigen.
00:35:28: Und wenn ihr selber noch Nachrichten habt, die ihr im Koma-Kasten besprochen haben wollt,
00:35:33: kurz
00:35:34: und knackig, so wie wir das hier nochmal machen, dann könnt ihr uns gerne immer mal eine Mail schreiben, dann werden wir das wieder regelmäßiger.
00:35:39: Manchmal ist das mal sehr schön.
00:35:41: Ja.
00:35:42: Und dann lassen wir das jetzt... Erst mal so stehen und Sliden in die neue Woche, würde ich sagen.
00:35:47: Im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,
00:35:50: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,
00:36:05: im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr, im Jahr,
00:36:07: im Und ja, wir starten nächste Woche mal so richtig in den Jahr.
00:36:14: Genau, ich freue mich sehr.
00:36:16: Alles klar, liebe Daku, wir hören uns nächste Woche in der zweiten Januarwoche.
00:36:21: Tschüss!
00:36:22: Tschüssel Dorf!
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