312. Heißer Flirt neben Muddi
Shownotes
Advent, Advent, bei JACK&SAM brennt … nicht nur die Kerze. Sam merkt gerade, dass Kinder großziehen ein Vollzeitjob ist, und Jacko wälzt sich schweißgebadet durch die Nächte. Und trotzdem sitzen sie hier, weil’s was zu erzählen gibt. Heute geht’s unter anderem um die Fragen: Bin ich bereit für ein Haustier oder ist das doch anstrengender als vermutet? Und was mache ich, wenn ein attraktiver Mann mich anflirtet, während meine Eltern direkt neben mir stehen? Und warum fühlt sich dieser Dezember so… viel an? Und was sagen wir eigentlich zum Wort bumsen?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Jack und Sam.
00:00:34: Nein, nein, das lasst mir
00:00:36: alles drin.
00:00:37: Du,
00:00:37: das wird heute noch zwanzigmal passieren.
00:00:41: Ja, heute ist ... Sorry, ich muss kurz sagen, ich fand es so sympathisch.
00:00:45: Ich bin heute ein Zombie.
00:00:46: Ich dachte mir nur so, keil ich auch.
00:00:48: Heute ist einfach Zombie-Folge.
00:00:50: Ich habe so ... Heute ist quasi der Tag von Nichtperiode auf Periode.
00:00:57: Verstehst du?
00:00:58: Also, heute kommt meine Periode.
00:00:59: Hey, was war's?
00:01:01: Heute werde ich meine Periode bekommen und das weiß ich, weil ich letzte Nacht geschwitzt habe wie ein Schwein.
00:01:08: Ich habe immer eine Nacht, wenn ich meine Periode kriege, da schwitze ich so doll, dass ich nachts mein T-Shirt ausziehen muss, weil es ist nass.
00:01:17: Ich hasse dieses Gefühl abrunden.
00:01:19: Ich finde es so abartig.
00:01:21: Ich hatte das nicht am Körper.
00:01:22: Ich hatte es nur an den Füßen.
00:01:24: Ich hatte
00:01:25: kalt und
00:01:27: nass.
00:01:29: Und da wusste ich, okay, ich krieg meine Tage.
00:01:31: Das war richtig.
00:01:32: Ich hab die auch nicht warm gekriegt mit Wärmflaschen oder Socken oder so.
00:01:35: Das war so richtig abartig.
00:01:37: Oh mein Gott, du schaltest gerade eine Erinnerung frei.
00:01:41: Und ich bin gerade ganz dankbar für meine Füße, weil früher in der Schule hier auf dem Gymnasium,
00:01:49: Genasium,
00:01:50: ich weiß, dass ich jeden Tag in der Schule, das ist wahrscheinlich so ein Pubertätsting oder so, also tut mir leid an jeden, der das auch außerhalb der Pubertät hat, ich hatte immer kalte, feuchte Füße, egal in welchen Schuhen, egal in welchen Socken.
00:02:04: Wirklich?
00:02:05: Egal, war das bei mir nicht.
00:02:07: Ich hatte diese zehn Euro Primark-Schuhe an und darin hatte ich diese nassen, kalten Schweiß-Füße.
00:02:14: Ekelhaft.
00:02:15: Ich weiß noch ganz genau, wie oft ich im Unterricht gesessen habe.
00:02:18: Du kannst es dir im Unterricht ja nicht cozy machen.
00:02:20: Kannst du nicht sagen, ich mache mir mal kurz eine kleine Wärmflasche und halte mir dir an die Füße und leg mir die zwischendurch ins Schoß.
00:02:25: Heutzutage
00:02:26: würde ich es schon machen,
00:02:27: ehrlich gesagt.
00:02:29: Ja, weil jetzt hat man so die Eier komisch zu sein.
00:02:32: Ja.
00:02:33: Aber ich weiß noch ganz genau, wie oft ich da gesessen hab und immer so meine Füße ganz doll bewegt habe, ganz schnell in den Schuhen voll angestrengt, in der Hoffnung, dass die Füße irgendwie warm werden und so.
00:02:45: Oh, ich fand das so
00:02:45: fidelig.
00:02:45: Ja, manchmal, das waren auch ein bisschen gequeached.
00:02:48: Iiii!
00:02:50: Okay, so, das waren deine Füße.
00:02:52: Das waren dann vielleicht doch die Primax-Schuhe.
00:02:56: Nein!
00:02:56: Also, mich richtig gewiebt.
00:02:58: Aber jetzt hat dann so eine Geräusche gemacht, weil man das immer so hin und her bewegt hat.
00:03:02: Ich muss dieses gleiche Gefühl gerade bei meinem Sohn feststellen.
00:03:06: Der ist noch nicht so alt und noch nicht in der Pubertät, geht schnell mit einem größeren Wetter, aber nicht so schnell.
00:03:12: Er hat auch immer so nasse, kalte Füße und ich denke mir so, boah, das tut mir so leid für dich, aber
00:03:17: die ganze Kappe
00:03:17: ist warm.
00:03:18: Ja, ich habe jetzt richtig fancy Socken gekauft, damit er sich damit ... dass es irgendwie damit angenehm ist.
00:03:24: Ich weiß, Baby soll hauptsächlich bare Fuß sein.
00:03:27: Das ist auch so, aber hier ist es manchmal zu eklig.
00:03:32: Und dann hab ich so einen Pullover an, mit so ein bisschen langen Haar, nicht langen Haar, hört sich an, sie so ein bisschen flusiger sind.
00:03:38: Und dann berührt er mich damit und dann hat er komplett wie so ein Stempelkissen, sind so diese Füße voll mit diesen Fusseln.
00:03:47: Ich hab grad hingeblieben am Langhaarpoli.
00:03:51: Ich hab grad den ganz weh, das Bild in meinem Kopf gehört.
00:03:54: Ja, du weißt, diese Wolp-Poli sehen so ein bisschen haarecht aus, wie so ein Wolp-Poli halt.
00:03:59: Ja, ja.
00:04:00: Weiß ich auch nicht.
00:04:02: Ja.
00:04:03: Ja, aber so ist irgendwie heute Tag angefangen.
00:04:05: Weißt du, wenn ich bin, dann sollten morgen auf Klo gegangen, wieder ins Bett, und dann war so, da musste ich die Bettdecke umdrehen, weißt du?
00:04:12: Weil die nass feucht einfach war, und dann war ich mir natürlich eiskalt, und dann hab ich mir so mein Wärmekissen auf den Bauch gelegt und hab so gemerkt, ich mein Oberkörper ist aber noch schwitz, ich dachte so, ba, ba, das ist einfach nur wirklich ganz eklig.
00:04:26: Was soll das denn jetzt?
00:04:28: Ist es dann auch so, dass du dann auf der Matratze so ein Stück weiter in eine andere Richtung ... Geh es beide nicht wieder da drauf, Linkas, weil das ist ja auch richtig ekelhaft und nass und so.
00:04:37: Oh nee, ich finde dieses Gefühl absolut ekelhaft viele.
00:04:40: Und oft kennt man das ja auch, weil man krank wird und das ausschwitzt.
00:04:43: Ja,
00:04:44: stimmt.
00:04:45: Das ist ja im Prinzip auch so.
00:04:46: Das ist so ekelig dieses Gefühl.
00:04:48: Man fühlt sich einfach nur unwohl.
00:04:50: Man will einfach ein frisch gewaschenes Bett und eigentlich auch einmal kurz gebadet haben vorher.
00:04:54: Ja, voll.
00:04:56: Ja, und so habe ich mich die letzte Nacht hier rumgewälzt, irgendwie, und dachte ... Aber ja.
00:05:02: Und dann, ich bin auch echt eine Stunde später aufgestanden, weil ich, ich, ich, ich, ich, ich bin nicht hochgekommen, einfach.
00:05:09: Versteh ich total.
00:05:10: Wenn der Körper einfach der Zügel sagt, so bleib liegen, bleib liegen.
00:05:14: Du hast gesagt, du bist auch ein Zombie.
00:05:16: Also ein normales, frisch Mutter-Zombie oder außergewöhnliches Zombie-Dasein?
00:05:20: Nee, hier ist ein außergewöhnliches
00:05:21: Zombie-Dasein seit ungefähr zehn Tagen, würde ich sagen.
00:05:24: Hier ist eine Phase, hier ist irgendwas im Umbruch.
00:05:27: Das ganze Schlafverhalten hat sich geändert oder ändert sich aktuell.
00:05:30: Der hat bisher immer sehr gut nachts geschlafen und ich war gesegnet, sagen wir es mal so.
00:05:36: Und er findet alles so aufregend, dass er einfach nicht in den Schlaf findet.
00:05:40: Und das ist tagsüber so.
00:05:42: Das heißt, er macht auch tagsüber keine Naps, so richtig gute.
00:05:45: Also ich muss schon immer ihn im Kinderwagen oder in der Trage haben.
00:05:49: Und das sind dann halt natürlich die Zeitpunkte, wo ich selber nicht schlafen kann.
00:05:53: Und nachts ist er auch unruhig.
00:05:55: Er findet abends nicht in den Schlaf, er weint viel.
00:05:57: Also der muss ganz dringend schlafen, aber hält sich selbst vom Schlafen ab, egal was wir machen.
00:06:04: Ja, wie machst du das dann eigentlich?
00:06:05: Also wie machst du die Dinge, die gemacht werden müssen über den Tag, sei es Arbeit oder Haushalt oder Einkaufen?
00:06:12: Ich komme nicht dazu wirklich nicht.
00:06:14: Gestern habe ich eine Rechnung geschrieben, die gesagt hat, wenn du jetzt heute die Rechnung nicht schreibst, dann kriegst du das Geld nicht.
00:06:20: Und dann habe ich das gemacht neben der Krabbeldecke.
00:06:23: wo ich ihn dann halt beschäftigt habe, weil er lässt sich aktuell wirklich nur in den Schlaf begleiten, wenn er auf dem Arm ist, also richtig durch die Gegend getragen wird oder halt, wie ich gesagt, was ich auswärts bin.
00:06:32: Ich esse Koroproteinregelmungsuntergangs.
00:06:39: Also das hier ist Zombie-Ausnahmezustand gerade, es ist wirklich krass.
00:06:44: Aber ich habe mir gestern, ich habe was gemacht, ich habe gedacht, okay, ich kann das jetzt hier in der Wohnung aushalten und da auf einmal wird eine Weiß nicht, seventy-fünf, seventy Quadratmeter Wohnung.
00:06:54: Es wird so klein auf einmal.
00:06:57: Oder ich gehe raus.
00:06:58: Und dann hab ich mich angezogen, bin rausgegangen, hab das draußen ausgehalten.
00:07:01: Weißt du, was ich meine?
00:07:02: Und dachte, okay, wir machen das jetzt draußen.
00:07:04: Dann bin ich sogar noch zu einer Bekannten gefahren, hab da ein Tee getrunken.
00:07:07: Da war's dann völlig entspannt, weil da gab's ja was Neues zu gucken.
00:07:11: Und dann bin ich wieder zurückgefahren.
00:07:13: Ah, der will Eindrücke.
00:07:15: Der ist so neu.
00:07:16: Aber es dürfen nicht so viele Eindrücke sein, weil dann verarbeitet der die im Schlaf oder auch ... Dieser Vorstadium vom Schlafen.
00:07:24: Es ist einfach nur anstrengend
00:07:26: gerade.
00:07:27: Very, very anstrengend.
00:07:29: Und ich bin einfach nur müde.
00:07:32: Ich bin einfach
00:07:33: nur müde.
00:07:33: Also, falls jemand jetzt zuhört und einen guten Tipp hat und sagt, ich habe diese eine Sache besorgt.
00:07:38: Orangenöl oder sowas.
00:07:40: Keine Ahnung.
00:07:41: Weiß ich nicht.
00:07:41: Was ganz Konstruktives.
00:07:43: Nicht so, ja, probier mal.
00:07:45: Ich habe alles probiert ihr Lieben.
00:07:46: Ich habe wirklich White Noise.
00:07:50: Blablubli.
00:07:51: Ich habe alles ausprobiert, abgedunkelter Raum, semi-abgedunkelte Räume.
00:07:55: Wir wechseln uns hier ab.
00:07:58: Waren
00:07:59: das die Phasen, wo unsere Großmütter gesagt haben, ich hab meinen Kindern früher Klosterklopfen.
00:08:05: Frau, mir ist ein Geist.
00:08:08: Das gibt einen Namen.
00:08:09: Das ist ein Vier-Monats-Schlaf-Regression.
00:08:12: Das ist offiziell, dass im Gehirn neue Areale freigeschaltet werden und das Kind neu in den Schlaf findet.
00:08:19: Ich bin da nicht ganz firm drin in diesen Sachen.
00:08:21: Ich darf mir nicht alles zu tief durchlesen, weil sonst ist das wie eine Hypochon-Drie.
00:08:27: Dann denk ich, das kriegen wir auch.
00:08:28: Das wird bei uns auch passieren.
00:08:31: Aktuell würdest du den Satz-Kinder werden nebenbei groß wieder zurückziehen.
00:08:35: Ich würde
00:08:36: alles zurückziehen.
00:08:37: Ich war ein naives Stück Scheiße.
00:08:40: Das würde ich gerne einfach nur raushauen.
00:08:43: Wenn man den Satz mal zu mir gesagt hat, hab ich gedacht, das ist ja optimistisch.
00:08:47: Aber ... Manchmal ist es so, dass es genau so wird, wie man halt denkt, wie das wird.
00:08:52: Weil man das irgendwie so, keine Ahnung, manifestiert oder so.
00:08:55: Ich hätte es dir gewünscht.
00:08:56: Aber vielleicht ist ja auch nur eine kurze Phase.
00:08:59: Ja, meine Mutter hat das halt einfach immer so.
00:09:01: Die hat einfach Kindergroßgezungen.
00:09:02: Das war irgendwie kein Akt überhaupt nicht.
00:09:04: Die hat nicht über die Schwangerschaft gezählt.
00:09:06: Die fand alles so, ja, nee, das ist alles easy-peasy gewesen.
00:09:09: So war das.
00:09:10: Und das ist sehr, es wird bei mir auch alles easy-peasy.
00:09:12: Und es ist in großen Teilen auch
00:09:15: easy-peasy.
00:09:16: Zum Beispiel ... Wenn ich was draussen besorgen will oder so, dann pack ich das Kind mit ein oder weiß ich nicht was.
00:09:24: Das ist alles überhaupt kein Problem.
00:09:26: Aber diese Schlafsituation, die ist halt nicht easy-peasy.
00:09:29: Das muss ich halt einfach mal so sagen.
00:09:31: oder dieses Twenty for Seven beschäftigen.
00:09:33: Das ist brutal.
00:09:35: Ich will teilweise nur eine E-Mail schreiben und ich komme nicht hinterher.
00:09:38: Verstehst du, ich meine?
00:09:39: Ja.
00:09:40: Und das ist halt so grad schwierig und wir wollen Fifty-Fifty machen, aber ganz ehrlich, ich bin selbstständig, er ist fest angestellt.
00:09:48: Das funktioniert halt einfach nicht.
00:09:49: Weil er hat da einen Chef, der dann sagt, entschuldigen Sie, wir würden Sie gerne feuern, weil Sie arbeiten nicht mehr fleißig genug.
00:09:56: Ja,
00:09:57: ja.
00:09:57: Also wir sind da ganz schön am Routieren gerade.
00:09:59: Du
00:09:59: bist halt so fake-flexibel eigentlich, ne?
00:10:03: Ja, aber das führt dazu bei der Selbstständigkeit, das muss ich
00:10:07: jetzt sagen.
00:10:08: dass der Mental load einfach unfassbar groß ist.
00:10:11: Der Druck ist groß, du hast Angst, du performst nicht gut genug.
00:10:16: Und viele sagen, ich hab zum Beispiel nicht einen Spruch gedrückt, nein, du hast es sehr ausgesucht, ne?
00:10:20: Und hab ich gedrückt bekommen.
00:10:21: Und dann hab ich gesagt, ja, hab ich mir auch ausgesucht und du könntest ja auch nicht arbeiten.
00:10:25: Und dann sag ich aber, okay, wenn ich jetzt auch ein Jahr nicht arbeite, dann ist mein Selbstständigkeit im Arsch.
00:10:30: Dann bin ich arbeitslos.
00:10:31: Ja.
00:10:33: Und das kann ich mir halt... Das kann ich mir halt nicht erlauben, als Selbstständiger.
00:10:37: Und du hast vor allen Dingen auch eine Selbstständigkeit, wo du ja präsent sein musst.
00:10:41: Es ist ja nicht so, als könntest du da einfach jemand anders ... Also, ich mein, kannst du machen, Sam, ne?
00:10:47: Also, ich bin dann gespannt, wer hier nächste Woche ist.
00:10:51: So?
00:10:52: Danke fürs Arbeitsmodell.
00:10:57: Was sind so deine?
00:10:58: Ich möchte
00:10:59: es ja auch nicht.
00:10:59: Also ich möchte ja auch arbeiten.
00:11:01: Ich finde das ja auch geil.
00:11:02: Weißt du, wie ich meine, ich, ich, mir macht das arbeiten ja Spaß.
00:11:05: Ich habe mir das ausgesucht und wenn ich jetzt diesen diesen Ratschlag folgen würde, so ja, du kannst ja auch ein Jahr zu Hause bleiben, bla, bla, dann nenne ich mir so, aha, erst mal klassisches Rollenmodell, okay.
00:11:14: Ähm, dann das zweite ist, ich bin aus meinem, ja, die Selbstständigkeit ist vielleicht sogar hinüber und ich habe Das geht ja nicht.
00:11:24: Es funktioniert einfach nicht.
00:11:26: Deswegen bin ich gerade am Rotieren.
00:11:27: Ich wachse da rein.
00:11:29: Ich finde es total spannend, wie man da rein wächst.
00:11:33: Es ist auf jeden Fall fordernd.
00:11:35: Aber es ist auch... Ich schaff es ja irgendwie.
00:11:39: Ach, ich glaube, nach hinten raus wird es aber auch viele gute Gefühle mit sich bringen.
00:11:44: Voll.
00:11:45: Du kannst halt trotzdem immer flexibel anpassen, wie du das machst.
00:11:49: Es gibt natürlich auch viel.
00:11:50: Also es ist natürlich ein Vorteil, wenn du einfach erst mal eine Zeit lang nicht arbeiten kannst und dann wieder einsteigst.
00:11:55: Dann gibt es Frauen, die freuen sich auf wieder sehr darauf zurück an die Arbeit zu kommen.
00:12:00: Es gibt aber auch Frauen, für die das ganz, ganz schwer ist.
00:12:02: Und du kannst das ja prozentual immer so hoch und runter fahren, wie das auf deine Lebenssituation passt.
00:12:08: Das ist natürlich auch ein Vorteil.
00:12:09: Aber ja, der Mental load ist da.
00:12:10: Das muss man einfach sagen.
00:12:11: Das wird jede Selbstständige hier.
00:12:13: Unterschreiben das eine Selbstständigkeit natürlich immer mit so einem gewissen inneren Druck.
00:12:18: Es ist halt innerer Druck, kein äußerer Druck, ne?
00:12:21: Genau,
00:12:21: weil du hast Sonntags nicht frei.
00:12:23: Du hast Samstagsvormittagsverband, Frühstück ist nicht frei.
00:12:25: Du denkst immer so, fuck mein, okay, das ist der erste.
00:12:28: Ich muss jetzt Umsatzsteuernmeldungen fertig machen oder das sind jetzt nur mal so belanglose Sachen, die man mal macht, ne?
00:12:34: Aber
00:12:36: es ist immer was zu tun, es geht immer besser.
00:12:39: Es gibt immer neue To-do's.
00:12:41: Das ist endlos.
00:12:42: Es ist wirklich endlos.
00:12:44: Da muss man versuchen, gut Pausen reinzuhauen.
00:12:48: Da auch den Kopf auszuschalten.
00:12:50: Ja.
00:12:51: Und Regeln finden.
00:12:53: Hat dich ja früher gar nicht.
00:12:55: Deswegen war sieben Tage die Woche einfach immer.
00:12:58: Einfach zu sagen, dann und dann arbeite ich z.B.
00:13:01: nicht.
00:13:02: Das hat mir total geholfen, einfach zu wissen.
00:13:04: Das ist einfach die Regel.
00:13:06: Ja.
00:13:06: Punkt.
00:13:07: Voll.
00:13:08: Na ja.
00:13:10: So, Sam, ich hab heute Morgen über was nachgedacht.
00:13:15: Ich komme heute mal mit einer Frage.
00:13:18: Okay.
00:13:18: Und zwar wollte ich dich fragen, ob du manchmal Luxusharm hast.
00:13:23: Das Wort hab ich mir heute Morgen ausgedacht.
00:13:26: Luxusharm.
00:13:27: Ich glaube schon, aber ich muss mal ganz kurz überlegen, bei was.
00:13:31: Ich hatte das bei einer Sache neulich, ja.
00:13:34: Erzähl mal, was aus deinem Kopf ist.
00:13:36: Nee, ich hab eine Freundin die Tage von der Situation erzählt.
00:13:41: Und da hab ich gedacht, okay, das möchte ich in meinem Podcast besprechen.
00:13:44: Und zwar, ich hab ihr von meinem England-Urlaub erzählt.
00:13:47: Und da ist mir eine Situation eingefallen, wo ich richtig, richtig doll Luxus-Scharme hatte.
00:13:51: Und ich hab das häufiger in meinem Leben, dass ich mich ganz doll schäme und schlecht fühle.
00:13:59: Also, ich erzähle dir einfach mal die Situation.
00:14:01: Vielleicht hab ich das auch schon mal angerissen, als ich davon erzählt hab, ich bin ja mit einer Fähre nach England rübergefahren, mit der Familie von Kevin.
00:14:08: Und ich hab ja so ein bisschen Probleme mit so ... Also, ein bisschen mit Engel, würd ich sagen, ne?
00:14:17: Also, wenn so auch Hotelzimmer ganz klein sind oder so was, ich hab dann so ein ... Ich hab dann so Stress im Körper irgendwie.
00:14:27: Ist jetzt nicht so richtig ausgewachsene Klaustrophobie, aber ich hab da schon so mein Ding mit.
00:14:33: Hatt ich ja auch mit Flugzeugen manchmal auch so ein bisschen und so was, wenn man da so wenig Platz hat.
00:14:37: Genau.
00:14:38: Und dann stand mir ja jetzt quasi diese Situation, bevor, dass ich in so einer kleinen Kabine auf dem offenen Meer in einem riesengroßen Schiff schlafen muss.
00:14:47: Viele Dinge, die ... Dinge, die zu groß sind, wie Schiffe oder das Meer.
00:14:51: Dinge, die zu klein sind, wie die Kabine.
00:14:53: Ich hab offensichtlich so ein Ding mit Größen anscheinend.
00:14:57: Find ich aber nachvollziehbar.
00:14:59: Ja, und dann bin ich ja oft dann dieses Schiff gekommen.
00:15:02: Und dann hab ich herausgefunden, ach Mensch, die Räume sehen ja gar nicht so aus wie auf der ... Website, da waren nämlich dann so Koyen mit so einem, na ja, mit so einem Fenster.
00:15:15: Aber das war dann ja so eine kleine Koye mit Doppelbett und gar keinem Fenster.
00:15:21: Angenehm, man weiß gar nicht, was draußen passiert.
00:15:25: Genau, und das war für mich, und so mitten im Schiff, ich wusste nicht mal, wo ich bin.
00:15:29: Verstehst du, ich wusste nicht mal, wo ist hier was, und ich kam da rein und wusste sofort, kann ich nicht.
00:15:34: Das war so ein richtiges Neun.
00:15:36: Neun.
00:15:37: Und dann bin ich an die Rezeption gegangen und habe mir ein Upgrade gekauft.
00:15:43: Das weiß ich.
00:15:44: Das hast du erzählt, glaube
00:15:45: ich.
00:15:45: Genau.
00:15:46: Dann
00:15:46: habe ich
00:15:47: dich... Ich weiß nicht mehr.
00:15:48: Auf jeden Fall hatte ich dann ja eine große, eine größere, also schon so normal Hotelzimmergröße mit zwei kleinen Fenstern, so zwei Kochenfenstern.
00:15:58: Und da kam ich rein und dachte, so alles ist in Ordnung.
00:16:00: Und dann... kam aber Kevins Familie rein, um sich das anzugucken.
00:16:05: Und Sam, ich hatte in dem Moment ganz großen Luxusscharme.
00:16:10: Verstehe ich.
00:16:11: Da kommen jetzt Leute rein, die alle eine winzig kleine Kurje ohne Fenster haben.
00:16:16: Die ausseht wie in der dritten Klasse bei im Film Titanic.
00:16:21: Und die kommen da jetzt in die Gemächer von Rose.
00:16:25: Verstehst du, wie ich meine?
00:16:26: Ganz unangenehm.
00:16:28: Oh mein Gott, ihr habt ein Wasserkocher.
00:16:32: Ihr habt ja ein richtiges Badezimmer.
00:16:34: Und das war so, ich hab mich richtig kacke gefühlt.
00:16:37: Ich hab mich so kacke gefühlt.
00:16:39: Dann hat die Mutter von Kevin sich da die ganze Zeit rumgeguckt.
00:16:43: Das ist ja toll.
00:16:45: Habe ich mich geschämt.
00:16:46: Habe ich mich ganz doll geschämt.
00:16:48: Versteh
00:16:49: ich.
00:16:50: Kennst du so was?
00:16:51: Weil manche Leute haben das nicht so.
00:16:53: Die haben dann eher so stolz oder fühlen sich gut.
00:16:57: Ja, doch, ich hatte das neulich beim Kinderwagen.
00:16:59: Kinder waren ja auch Schweine teuer und da bin ich in den Spräch gekommen.
00:17:02: Und dann war sie ja ... Wie teuer war denn eurer?
00:17:05: Und dann hab ich das gesagt und dann war so, oh mein Gott.
00:17:09: Und ich war so, oh mein Gott, aber ich hab doch noch den billigen genommen von denen, die es da gibt.
00:17:14: Und ich dachte mir, ich find das halt auch selber so krass, wie teuer diese Teile sind.
00:17:19: Und ich hatte da kurz so ein unangenehmes Gefühl, wo ich gedacht hab, so ... Ich hab selber drüber nachgedacht, dass es viel Geld ist, aber dann hab ich's halt einfach ausgegeben.
00:17:29: Ja, das ist so... Aber ich glaube, das ist richtig unnötig.
00:17:32: Das ist richtig unnötig, aber irgendwie manchmal finde ich das richtig unangenehm.
00:17:37: Ich meine, ich kann... kam mir dann ein bisschen besser vor.
00:17:39: Weil ich hab dann, ich betone das dann noch immer, warum das jetzt notwendig war.
00:17:43: Weißt du, es ist nicht einfach so, hey, ich hab mir was gegönnt, sondern so, da ist so normalerweise bräuchte ich so was ja gar nicht, ne?
00:17:49: Also ich bin ja eigentlich ganz genügsam, aber das ist halt die Angst, ne?
00:17:52: So, ich muss das dann auch immer ganz doll betonen.
00:17:55: Und das Witzige war, dass Kevin's Mutter, nachdem sie rausgegangen ist, wo er dann zu ihrem Mann gesagt hat, ich will das auch.
00:18:04: Und dann haben die sich auch ein Upgrade gekauft.
00:18:08: Und als ich sie dann drauf angesprochen habe, hat sie es aber auch die ganze Zeit verargumentiert.
00:18:13: Ja, nee, mir geht es gar nicht um die Größe.
00:18:15: Nee, nee, das ist wegen dem Hochbett.
00:18:17: Ich muss dann ja nachts immer von oben darunter und auf Toilette.
00:18:20: Und das ist einfach immer so, das ist so blöd.
00:18:22: Und dann habe ich gemerkt, oh, sie hat auch gerade Luxusharm.
00:18:26: Aber wir haben ja jetzt beide dieses Zimmer.
00:18:27: Eigentlich brauchen wir uns doch hier gar keinen erzählen.
00:18:32: Stell dir mal vor, wer ist jetzt Bill Cowlitz?
00:18:35: Da gäbe es halt einfach kein Luxus.
00:18:37: Da
00:18:37: gibt es keinen Luxus-Scharme.
00:18:39: Ja oder, oh mein Gott, Sam, als ich das Auto, was ich jetzt habe, gekauft habe.
00:18:45: Also zur Erklärung, jetzt denken alle, oh, was?
00:18:48: Hat sich ein Lamborghini gekauft?
00:18:49: Nein, ich weiß nicht mal genau, was es ist.
00:18:51: Ich glaube, es ist ein Mazda.
00:18:53: irgendwas mit CX-Fünf oder CX-Trei?
00:18:57: Also ein Mazda, mein Gott, so ein mittelgroßes Auto halt.
00:19:00: Kein Lamborghini.
00:19:02: Kein Lamborghini, so ein normales erwachsenen Auto, bisschen größer als so ein Kleinwagen.
00:19:07: Davor hatte ich aber ja immer nur so fünfhundert Euro Autos.
00:19:11: Also das Auto davor, da bin ich immer mit Wärmflasche gefahren, weil die Heizung kaputt war, so der Style.
00:19:17: Das war das Rote davor, oder?
00:19:19: Das war das Rote, ja.
00:19:21: Es
00:19:22: ist übrigens beerdigt worden letzte Woche.
00:19:26: Kevin Schwester ist es bis letzte Woche noch gefallen.
00:19:29: Das hat noch viele Jahre weitergelebt.
00:19:32: Aber dann hatte es leider, das war, da hat der TÜV gesagt, jetzt ist wirklich, jetzt ist leider komplett vorbei.
00:19:40: Ja, und das weiß ich auch noch.
00:19:42: Immer wenn ich dann irgendwo gepackt hab und jemand gesagt hab, das ist aber ein schönes Auto, hab ich mich ganz doll geschämt.
00:19:48: Dann hab ich immer das auch verargumentiert.
00:19:50: Ja, ich hab Angst beim Auto fahren und wir fahren ja so viel Autobahn und ich fühl mich dann in so einem Auto, wo ich ein bisschen höher sitze, einfach ein bisschen sicherer.
00:19:57: So hab ich mich immer erklärt.
00:19:59: Nee, das ist so unnötig.
00:20:02: Das ist wirklich unnötig.
00:20:05: Das kommt von woanders, glaub ich.
00:20:08: Also, wenn du mich richtig testen willst, Leute, dann leid mir mal euren Lamborghini auf und lass mich damit eine Woche fahren.
00:20:13: Ich schwöre bei Gott, wenn ich euch den wiedergebe, hab ich dreißig graue Haare.
00:20:16: Neue.
00:20:18: Weiß nicht, wie ich das erklären soll.
00:20:20: Mhm.
00:20:21: Ja, aber das ist doch ... Ich weiß nicht, ist das komisch?
00:20:25: Oder
00:20:26: ist das normal?
00:20:27: Ja, es ist komisch.
00:20:28: Ich hab letzte Woche ... Also, wir haben einmal im Quartal, glaub ich, eine Haushaltshilfe, so.
00:20:34: Und ich habe das letzte Woche das erste Mal erzählt.
00:20:38: Und da hast du auch ganz doll betont, dass es nur einmal im Quartal ist?
00:20:43: Ja, genau.
00:20:44: Ich hab gesagt, das ist nur einmal im Quartal, das hab ich sehr oft betont.
00:20:47: Und war so, ja, das ist, weil ich hab eine seventy-quartratmeter Wohnung oder so.
00:20:52: Weißt du, was ich meine?
00:20:52: Es ist wirklich, es ist machbar.
00:20:55: Aber es gibt mir einfach ein geiles Gefühl zwischendurch mal, dass ich dann spazieren gehen kann, komme wieder mit Hund und Kind und dem so.
00:21:02: Geil, das ist gewischt.
00:21:04: Es ist einfach gewischt worden.
00:21:05: Es ist so geil.
00:21:06: Einfach heulen gleich vor Glück.
00:21:09: Vor allen Dingen, es ist ja auch nicht, als würdest du dir was gönnen, was tausend Euro im Monat kostet.
00:21:13: Verstehst du, wie ich meine?
00:21:16: Aber es fühlt sich so an wie ... Ja, ich hab angestellt jetzt zu Hause.
00:21:20: So fühlt sich's an, wenn man das sagt, obwohl einfach einmal die Woche oder einmal im Monat oder einmal im Quartier jemand kommt und einem hilft, die Bruder immer sauber zu machen.
00:21:29: Ja, total.
00:21:30: Also es kommt halt immer drauf an, ne?
00:21:33: Wahrscheinlich kommt es darauf an, wie finanziell aufgestellt ... Das Drumherum ist einfach, weil sonst würdest du ja gar nicht in diese Betrullie kommen, Betrullie, die es ja auch eigentlich gar nicht ist.
00:21:46: Also wenn jetzt alle eine Freundin irgendwie fette Karren fahren, dann kommst du nicht in diese, verstehst du, in diese ...
00:21:54: Ja, auch was man so, ja, das stimmt.
00:21:56: Es kommt drauf an, wer um einen rum ist und vielleicht auch mit wem man so ... Ja, was man so Erfahrungen hatte in der Vergangenheit.
00:22:03: Gibt's garantiert auch andersrum.
00:22:06: Vielleicht hatte man immer viel weniger als alle anderen und deswegen kommt dann eher die Scham, wenn man was Günstigeres hat, weswegen man eher nach oben korrigiert beim Reden oder so.
00:22:18: Ja, das ist zum Beispiel mein Vater.
00:22:20: Der ist ja geflüchtet damals und es ist halt häufig so gewesen, dass wenn du als Geflüchteter nach Deutschland gekommen und hat halt voll wenig, hat halt damals in so geflüchteten Unterkommen ... und so was alles.
00:22:31: Und für ihn musste immer alles neu sein.
00:22:33: Es durfte nichts gebraucht sein.
00:22:34: Es war für ihn richtig schlimm, was Gebrauchtes anzunehmen.
00:22:36: Das konnte er gar nicht aushalten.
00:22:39: Und er musste immer, also im Bestfall immer fette Karren.
00:22:42: Das war für ihn so ein, ich hab's geschafft, Modus.
00:22:45: Weißt
00:22:45: du, ich meine?
00:22:47: Das
00:22:47: ist immer so.
00:22:48: Und eigentlich denkt sich so jeder so, warum fährt der Ausländer jetzt hier diese fette Karre?
00:22:54: Das ist ein inneres Ding, das ist eine innere Haltung gewesen.
00:22:56: Weißt du, wie ich meine, das kam einfach.
00:22:59: Der hat Tassim auch mal ein ganz tolles Reel zugemacht.
00:23:02: Ja?
00:23:03: Ja, warum für Menschen mit Migrationshintergrund Autos so ein großes Ding sind, hat er gezeigt, wie seine Mutter Eier an den Reifen zerschlägt, um das Auto zu segnen oder so, weil das für Gastarbeiterfamilien voll das Ding war, Autos.
00:23:20: Ja, genau.
00:23:20: Und das ist voll oft so.
00:23:22: die teuersten Lederschuhe.
00:23:23: Du denkst dir so, es ist fast Monatsgehalt, aber mein Vater kauft sich irgendwie Lederschuhe für Vierhundert Euro.
00:23:28: Na klar, kein Problem.
00:23:30: Und es macht auch gar keinen Sinn.
00:23:32: Also, es ist finanziell sehr unvernünftig.
00:23:34: Aber da war gar keine Luxus-Scharme vorhanden, muss ich sagen.
00:23:37: Ja, keine.
00:23:38: Stolz.
00:23:39: Genau.
00:23:40: Aufvoll
00:23:40: schön.
00:23:41: Also, am Ende auf beiden Seiten eigentlich nur so geprägte Spinnerei, ne?
00:23:46: So.
00:23:47: Voll.
00:23:48: Schön, wenn wir das einfach alle genießen, ohne uns zu groß oder zu klein zu fühlen.
00:23:53: Das Absude ist, meine Mutter ist auch so wie wir, ne?
00:23:57: Also so die hat die, also nee, meine Mutter ist nicht so wie wir, die wird niemals Geld dafür ausgeben, dass jemand ihrem Haushalt hilft.
00:24:04: Aber die ist sehr sparsam, würde ich sagen.
00:24:08: Und ich bin mit beidem groß geworden und bei mir ist aber eher das von meiner Mutter hängen geblieben, würde ich jetzt einfach mal so sagen.
00:24:15: Ja.
00:24:17: Es kommt voll auf die Prägung auch drauf an.
00:24:19: Da bin ich ganz sicher.
00:24:19: Also wenn wir alle mal reingucken und wie wir groß geworden sind so bezüglich Geld und Brotzig sein und so, das färbt natürlich auch ab.
00:24:27: entweder genau, man wird genauso oder man wird komplett das Gegenteil.
00:24:30: Das kann natürlich auch sein.
00:24:32: Am Ende ist beides ja nur der Wunsch auf Augenhöhe zu sein mit dem Gegenüber.
00:24:36: Sich entweder nicht kleiner oder größer, dass das der andere nicht irgendwie denkt, man würde sich größer oder kleiner machen oder sowas.
00:24:44: Ja.
00:24:44: Das ist
00:24:46: ein schönes Thema.
00:24:49: Jaco, ich habe auch noch was mitgebracht und ich würde es unter einem Wissen machtadlich verbuchen.
00:24:55: Uh, sexuell.
00:24:56: Genau, den Trainer ab.
00:25:02: Jaco, meinen Kopf hat gestern richtig geradert.
00:25:04: Es gibt jetzt zwei Versionen.
00:25:06: Entweder sagst du, du bist dumm, du weißt noch jedes Kind oder du denkst auch so, okay, hab ich's so noch nie gesehen.
00:25:13: Wusstest du, dass jeder Mensch ... Irgendwann mal im Leben an dem Punkt kommt, wo man doppelt oder halb so alt ist wie der andere, dass das nur ein einziger Moment ist im Leben.
00:25:28: Wie satt,
00:25:28: da musst du mehr zu sagen.
00:25:30: Beispiel.
00:25:31: Ich war gestern bei einer Bekannten und mein Sohn ist jetzt vier Monate alt und ihr Sohn ist acht Monate alt.
00:25:37: und dann hatte sie gesagt, in den Raum gesagt, guck mal, der ist jetzt doppelt so alt wie der kleine von Sam.
00:25:45: Und dann sagte ihr Freund, Ja, das ist dann der einzige Moment im Leben.
00:25:50: Und wir gucken ihn so an, wieso?
00:25:52: Na ja, das ist ja nur einmal im Leben so, dass man doppelt oder halb so alt ist wie die andere Person.
00:25:57: Oh mein Gott,
00:25:58: das versteh ich nicht.
00:26:01: Dann hat er das an einem Grafen erklärt, mein Gehirn, weil man das so hat, check ich überhaupt nicht.
00:26:11: Aber dann hab ich's auch noch mal nachgelesen.
00:26:13: Und es ist halt einfach so, wenn ... du jetzt zehn Jahre alt bist und ich bin zwanzig Jahre alt, bin ich doppelt so alt wie du.
00:26:20: Wenn wir jetzt aber zehn Jahre drauf rechnen, bin ich dreißig Jahre alt, du bist zwanzig Jahre alt und dann bin ich ja nicht mehr doppelt so alt wie du, sondern nur noch zehn Jahre.
00:26:28: Also der Unterschied bleibt gleich.
00:26:30: Und das war für mein Gehirn gestern so eine aktive Anstrengung, das zu checken, weil ich dann so gedacht habe,
00:26:37: hä?
00:26:38: Wenn ich jetzt dreißig bin, meine Mutter ist sechzig, dann ist sie nächstes Jahr einundsechzig, ich bin einund dreißig, dann ist sie ja immer noch doppelt so alt wie ich.
00:26:46: Stimmt aber ja gar nicht.
00:26:48: Stimmt nicht.
00:26:49: Das ist krass.
00:26:50: Ist es deswegen so viel weniger schlimm, immer alters Unterschied, wenn man älter wird, weil theoretisch kommt man immer weiter weg von dem Doppelsoalten.
00:26:58: Ich muss kurz nachdenken wieder.
00:27:01: Na ja, sagen wir jetzt mal, wie gesagt, ich bin zehn und du bist zwanzig.
00:27:05: Wir übelst pervers, wenn wir zusammen ... Okay, gut, das spielt vielleicht mit Nahrjährigkeit auch noch eine Rolle.
00:27:10: Eine Gipflitze, Kleine.
00:27:11: Aber wenn ich ... Aber es ist was anderes, wenn man ... ... wenn du dreißig, dann sind wir gar nicht mehr doppelt so alt, dann hab ich so zwei Drittel drin.
00:27:17: Oder wenn du
00:27:18: ... Sechzig bist und ich fünfzig.
00:27:20: Genau.
00:27:22: Ja, verrückt, aber andersrum geht es nicht, ne?
00:27:25: Also, dass man viel später erst ... Doch, warte mal.
00:27:29: Ja, ich verstehe.
00:27:30: Ich wollte es komplizierter machen, als es ist.
00:27:32: Aber ja, ich verstehe.
00:27:34: Ich fand es gestern richtig krass.
00:27:36: Und ich hab wirklich ein paar Momente gebraucht, das zu verarbeiten.
00:27:41: Aber ich fand das ganz interessant, weil ich da so noch nie drüber nachgedacht hab, dass man mit jeder Person einmal im Leben doppelt oder halb so alt ist.
00:27:49: Das stimmt.
00:27:49: Ja, stimmt, mit jeder, egal wie.
00:27:51: Und wenn es nur ein Tag Unterschied ist, dann bist du am Tag deiner Geburt doppelt so alt wie jemand anders, weil der gestern geboren wurde.
00:27:57: Genau, genau.
00:27:58: Und dann nie wieder.
00:28:00: Im Leben.
00:28:02: Ja, das war mein kleines Wissen macht adlich.
00:28:04: Crazy.
00:28:06: Ja, finde ich gut.
00:28:07: Sam, dann stelle ich dir die obligatorische Frage.
00:28:10: Hast du einen Fun oder einen Abfaktor mitgebracht?
00:28:12: Ich habe einen Mikro-Kleinfundfaktor mitgebracht.
00:28:15: Same.
00:28:17: Dann hast du auch einen.
00:28:18: Ich habe auch einen kleinen Funfaktor mitgebracht.
00:28:19: Sehr schön.
00:28:20: Dann kommt jetzt der.
00:28:23: Funfaktor!
00:28:28: Das ist der Funfaktor!
00:28:35: Ja, ich habe den Fun Faktor, dass ich habe dieses Jahr von meinem Freund einen selbstgebasteten Adventskalender geschenkt
00:28:42: bekommen.
00:28:42: Ich habe es gesehen bei Instagram und es hat in mir das Gefühl ausgelöst, ich werde nicht geliebt.
00:28:47: Ich will auch so was haben.
00:28:49: Ich habe sogar schon zu Kevin gesagt, ob du heute vielleicht kleine Krisen auslöst, mit diesem Foto weiß ich ja nicht.
00:28:55: Ja,
00:28:57: ich hab ja so dieses Ding in meiner Beziehung, es ist sehr, sehr schwer, mich zu überraschen.
00:29:03: Jedenfalls für meinen Freund, weil ich eigentlich immer weiß, was ansteht.
00:29:07: Ich
00:29:08: stelle eine Frage und denkst, so ist ja offensichtlich.
00:29:10: Weißt du?
00:29:12: Weil seine Ideen ganz oft basieren auf irgendwas, was in den letzten zwei Monaten passiert ist.
00:29:16: Da hab ich einen elefanten Gedächtnis.
00:29:19: Und dann denkt er, er gibt mir einen Tipp, der total abwegig ist.
00:29:23: Und dann ist der richtig offensichtlich.
00:29:24: So ist das immer.
00:29:25: Und dann weiß ich, was Sache ist.
00:29:27: Aber dieses Mal wusste ich wirklich nicht, was Sache ist.
00:29:29: Ich war richtig sehr, sehr, sehr verwirrt, muss ich sagen.
00:29:33: Weil der mir irgendwie ein, zwei Tage vor gesagt hat, ich darf nicht ins Gästezimmer.
00:29:38: Und es hat keinen Sinn gemacht für mich, Sam.
00:29:39: Ich hab niemals an so was wie ein Adventskalender gedacht.
00:29:41: Ich war so Nikolaus.
00:29:43: Nein, noch voll weit weg.
00:29:45: Weihnachten macht auch keinen Sinn.
00:29:46: Ich hab nicht Geburtstag-Checks nicht.
00:29:48: Wir haben kein Jahrestag.
00:29:49: Hä?
00:29:49: Ich hab's wirklich nicht gecheckt.
00:29:51: Und dann hat er gesagt, ja, du darfst nicht in die Küche kommen.
00:29:55: Und das hat mich auch irgendwie verwirrt.
00:29:57: Und dann hab ich gedacht so, ich weiß auch nicht, es passt irgendwie nicht.
00:30:02: Also
00:30:02: ganz kurz zu dem Gefühl, wenn du das hörst, findest du das dann cool?
00:30:06: Oder macht dich das auch ganz kurz ein bisschen wütend?
00:30:09: Nee, das macht mich nicht wütend.
00:30:11: Wieso macht, wieso wütend?
00:30:15: Weiß ich nicht, weil ich dann das so an Neugierchen nicht aushalten kann.
00:30:20: Nee, so was kann ich gut aushalten.
00:30:22: Das Einzige ist, ich hab dann so ... kennst du das, wenn du so motiviert bist, weil du unbedingt ein Rätsel lösen willst?
00:30:28: Dann sitz ich da und fang ich richtig an, wie als werd ich so eine Rechenaufgabe in meinem Kopf.
00:30:33: Dann geh ich die kompletten drei letzten Monate durch.
00:30:36: Dann geh ich alle Daten durch.
00:30:38: Alles, was ich gesagt habe, das ist sonst nicht so schwierig.
00:30:42: Und dann hat's angefangen zu riechen, Sam.
00:30:45: Und es hat gerochen für mich nach Würstchen im Schlafrock.
00:30:49: Ja.
00:30:50: Ich war der festen Überzeugender, passiert was mit Blätterteig.
00:30:52: Meine Mutter war zu Besuch, ich sag, wundere riecht, dass sie sagt, es riecht nach Blätterteig.
00:30:55: Dann wird und dachte so, was wird das?
00:30:58: Ich hab gedacht, es riecht jetzt vielleicht süß, vielleicht backt der in Kuchen für Sonntag.
00:31:03: Ja.
00:31:03: Und am Ende hab ich dann rausgefunden, er hat Grünkohlchips gemacht.
00:31:07: Geil.
00:31:07: Ich hab
00:31:08: irgendwann mal gesagt, dass ich gern Grünkohlchips selber machen würde, glaub ich.
00:31:14: Es muss aber Monate her gewesen sein.
00:31:15: Ich hab wirklich absolut keine Ahnung.
00:31:18: Ja, die hat da auf jeden Fall ein Tütchen verpackt.
00:31:20: Und
00:31:21: da hab ich mich wirklich sehr, sehr übergefolgt.
00:31:23: Nein, im Adventskalender sind selbst gemachte
00:31:27: Grünkohlchips.
00:31:28: Okay, er hat den Vogel abgeschossen an Geilheit.
00:31:31: Ich hab ein bisschen Angst vor den Päckchen, muss ich sagen.
00:31:34: Weil die sind über den ganzen ... Die sind über den ganzen Dezember verteilt bis zu Kalendertag zweiundzwanzig.
00:31:42: Ja, aber die halten doch, sind Chips.
00:31:44: Ja, aber die sind auch ... Also, wenn du so drauf drückst, dann bewegen die sich noch richtig, weißt du?
00:31:49: Ah,
00:31:49: okay.
00:31:50: Ja, ich bin gespannt.
00:31:52: Ich bin gespannt.
00:31:53: Du, ich riech dran an Tag.
00:31:54: Ich
00:31:56: find' eine ganz süße Idee, find' ich wirklich richtig
00:31:59: schön.
00:31:59: Ja, das fand ich auch richtig süß.
00:32:01: Ja, und das war mein Fanfaktor.
00:32:04: Ja, wirklich, weil meine Sprache der Liebe sind ja auch bisschen geschenke, deswegen hab ich mich da sehr drüber gefreut, denn da hab ich gedacht, das muss ich natürlich auf jeden Fall im Fanfaktor erzählen.
00:32:15: Ist auch ein richtig berechtigter Funfaktor.
00:32:17: Meiner ist wirklich klitzeklein, aber ist auch für mich ein kleiner berechtigter Funfaktor.
00:32:21: Ich weiß nicht, ob du das kennst, aber vielleicht kennen das die einen oder anderen Hundebesitzerin.
00:32:26: Und zwar gibt es diese eine Lieblings-Gassi-G-Begegnung.
00:32:30: So ist es bei mir.
00:32:32: Ich sehe den Mann von weit mit seinen beiden Hunden.
00:32:34: Ich freue mich, den zu sehen.
00:32:35: Ich freue mich auf diese Begegnung, weil die ist unkompliziert.
00:32:38: Der ist chillig, der grüßt immer so nett.
00:32:41: Das ist einfach nur angenehm.
00:32:43: Ich guck von Weitem, ich seh seinen Hund, ich freu mich.
00:32:46: Obwohl wir noch nie einen Satz miteinander geredet haben.
00:32:48: Wirklich?
00:32:49: Ach so, ihr unterhaltet euch gar nicht.
00:32:51: Nee,
00:32:51: aber der gibt mir einen guten Weib.
00:32:53: Der gibt mir einen guten Weib, der hat immer eine Kippe in der Hand und eine Tüte in der Hand.
00:32:57: Ich frag mich immer, was in dieser Tüte drin ist.
00:32:59: Ah, okay, ich wollt grad fragen.
00:33:00: Eine Tüte oder eine Tüte?
00:33:02: Nee, nee, so eine Plastiktüte hat seine zwei Hunde.
00:33:05: Die sind immer unangeleint, unangeleint, so.
00:33:09: Das finde ich bei ganz vielen ja auch richtig nervig, wenn die dann halt nicht so kontrollierbar sind.
00:33:12: Aber die Hunde sind so süß auch einfach.
00:33:14: Und da ist überhaupt kein Stress.
00:33:16: Mein Hund akzeptiert diese Hunde.
00:33:18: Er akzeptiert unsere.
00:33:20: Der ist so freundlich immer.
00:33:21: Ich kann das gar nicht sagen.
00:33:22: Und da denke ich jedes Mal so, boah, geil.
00:33:24: Das ist mein Lieblingshunde-Gassi-Begegnung.
00:33:26: Und ich finde es, es ist eine noch bessere Runde, wenn ich den gesehen habe.
00:33:31: Diesen Altmieren.
00:33:31: Du hast das ja voll das Kompliment einfach.
00:33:34: Ja, ich weiß auch nicht warum.
00:33:35: Aber der gibt mir irgendwie einen guten Weib.
00:33:37: Finde ich immer richtig schön.
00:33:38: Das ist mir gestern aufgefallen, als ich mit dem Hund gegangen bin.
00:33:41: Weißt du was, Samira?
00:33:42: Das ist jetzt ein Funfaktor, den schreibst du auf.
00:33:45: Oh Mann, das ist richtig süß.
00:33:46: Ich wünschte, der würde das hören.
00:33:49: Ja, ne?
00:33:50: Eigentlich das ist wirklich süß.
00:33:52: Ja, stimmt schon.
00:33:53: Ich glaube, ich hab das nicht.
00:33:55: Ich bin immer so, oh nein, da kommt jemand.
00:33:59: Ja, weiß ich.
00:34:01: Ist wirklich der Einzige.
00:34:02: Also ich kenne, man kennt ja immer seine Hunde, die man auf seiner Gasse übernimmt.
00:34:06: Gibt's auch Leute, wo du so denkst, äh.
00:34:08: Ja klar!
00:34:10: Immer der eine.
00:34:11: Mein Hund mag keine strubbeligen Hunde.
00:34:14: Die so typisch Mischlingshunde sind so ein bisschen strubbelig.
00:34:17: Da rastet mein Hund aus und da weiß ich jetzt schon so, oh Gott, nein, ich sehe den strubbeligen Hund dahinten.
00:34:21: Nein, hat Alfie kein Brücktraum.
00:34:25: Lieb ich einfach, dass sie auch so ein bisschen nach Optik bewertet.
00:34:28: Übelt es nach Optik.
00:34:30: Sie ist so eine richtige Optik-Snitch und sie liebt andere Pudel.
00:34:34: Also, die sind voll in Ordnung.
00:34:35: Und kleine Hunde sind auch in Ordnung.
00:34:38: Aber, ja.
00:34:41: Aber weißt du was, da kann ich mal ganz kurz einen Abfaktor hier auch reinbrettern.
00:34:44: Mein Freund hat den gestern geschoren, unseren Hund.
00:34:47: Da ist ein Träntchen geflossen.
00:34:49: Das sieht so schlimm aus.
00:34:52: Weil er Verschnitten hat oder weil sie jetzt einfach so anders aussieht.
00:34:55: Sowohl als auch.
00:34:57: Also beides.
00:34:59: Das mag ich gar nicht.
00:35:00: Also wirklich
00:35:01: war richtig sauer.
00:35:03: Hätte ich viel lieber bezahlt, sag ich dir ehrlich.
00:35:07: Naja, egal.
00:35:08: Keiner Mikrofaktor hinterher.
00:35:11: Das ist natürlich auch eine Sache, ne?
00:35:12: Ja, und dann auch noch zu kurz.
00:35:14: Und dann ist es so kalt und ich war so, boah, nee, echt dein Ernst.
00:35:18: Ja, egal.
00:35:19: Jetzt muss ein Hundemantel anziehen, den er eigentlich nicht bräuchte.
00:35:22: Naja, egal.
00:35:24: Ich muss auch eine Hunderjacke noch kaufen.
00:35:26: Ich hasse mein Hund total, das sieht immer aus
00:35:29: wie ... Meine auch.
00:35:30: Und ich check's aber auch nicht.
00:35:32: Guck mal, der trägt auch Pullis, weil der hat keinen Unterfell.
00:35:36: Das ist, was soll ich sagen?
00:35:37: Er ist halt Mexikaner, er friert schnell.
00:35:40: Also wirklich, der zittert dann richtig.
00:35:41: Deswegen, da seine Pullis, sobald ich den in der Hand hab, sitzt, der steht schon auf dem Sofa, guckt mich an.
00:35:47: Der hebt schon sein Fötchen, zieht mir mein Pulli an.
00:35:49: So, auf der Ebene.
00:35:51: Wenn ich mit der Jacke komme, ciao.
00:35:55: Gerade war er noch fröhlich, dass wir spazieren gehen.
00:35:57: Ich hol die Jacke aus, er geht wieder rein.
00:35:58: Er sagt, so komm ich nicht mit.
00:36:01: Dann ist das immer voll der Akt einfach, weil er da gar keinen Bock drauf hat.
00:36:05: Ich check's einfach nicht, weil am Ende ist doch auch nur Stoff überm Körper.
00:36:09: Aber knistert der oder so, das merkt beim Regenmantel.
00:36:11: Wenn der knistert, da hat die gar keinen Bock drauf.
00:36:14: Nicht so richtig.
00:36:16: Klar, da ist von außen so ein wasserabweisendes Material dran, aber von innen ist der gefüttert.
00:36:21: Also, ich frag's
00:36:22: nicht doch auch, wenn die sprechen könnten.
00:36:24: Ich würde wirklich so dankbar, wenn die irgendwann mal sprechen könnten.
00:36:27: Das
00:36:27: wär einfach auch so witzig.
00:36:30: Wahrscheinlich wär's nicht so witzig, wie das, was ich mit meinen Mund lege.
00:36:35: Vielleicht wär's auch sehr, sehr einfältig.
00:36:38: Essen, Essen, Essen, Snack, Snack, Snack, Peepie, Peepie.
00:36:44: Nein, ich glaube schon, dass mein Hund hin und wieder denkt, boah, ich liebe die volle Uninstalle.
00:36:49: Hey Sam, da werfe ich doch jetzt direkt einfach mal ein Zettel ein, der zu dem Thema passt.
00:36:55: Auf
00:37:07: diesem Zettel steht, woher wusstet ihr, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für ein Haustier ist?
00:37:13: Da fragt glaube ich jemand, der am überlegen ist.
00:37:16: Boah, bei mir war das richtig, so ein, genau so ein krasser Moment.
00:37:23: Wo ich gesagt hab, okay, jetzt sind wir bereit.
00:37:25: Wir waren im Urlaub.
00:37:26: Ich weiß das ganz genau.
00:37:27: Ich war im Urlaub und mein Freund hat fünf Jahre mir jeden Tag jede Tierschutzseite gezeigt, dass da ein neuer Hund reingekommen ist.
00:37:34: Ich hab immer gesagt, nee, das geht nicht.
00:37:36: Der ist, wir wohnen in der Stadt und das ist, wir wohnen im vierten Stock und bla, bla, bla, ne, das geht nicht, das geht.
00:37:43: Ich war immer die Bremsende, würde ich jetzt einfach mal so sagen.
00:37:46: Ich hab immer gesagt, wir müssen den tragen können, weil vierter Stock halt, ne?
00:37:50: Mhm.
00:37:51: Und wir waren zusammen im Urlaub und das war richtig harmonisch.
00:37:54: Wir waren Campen.
00:37:55: Das war wirklich so zehn von zehn, die waren so seelig.
00:37:58: Und dann hab ich so während dieses Spaziergangs da immer am Meer und so, boah, jetzt ein Hund, ne, war voll schön.
00:38:04: Und dann kommt dieser Hund reingespült auf seiner Seite.
00:38:08: Der zeigt mir den, ich dachte mir so, nein, ist der niedlich.
00:38:11: Und hab ich gesagt, okay, ich rufe da jetzt an.
00:38:13: So, weißt du?
00:38:14: Ich war sonst immer voll die Bremsbacke.
00:38:17: Und dann hab ich da angerufen, da meinte ich, der ist leider schon vermittelt.
00:38:20: Es haben zwanzig Leute angerufen, der ist schon vermittelt und wird morgen abgeholt.
00:38:24: Und ich war so, oh mein Gott, nein, set.
00:38:27: Und da war der Punkt, wo wir gesagt haben, okay, wir gucken nach einem Hund und halten uns aktiv dran.
00:38:33: Und das ist dann so, wie wenn du das erst mal eine Wohnung anschreibst, das ist so, okay, wir suchen jetzt nach einer Wohnung.
00:38:38: Im Vorfeld hast du nur überlegt.
00:38:41: Und dann bist du im Game.
00:38:43: Du bist dann im Game drin, richtig.
00:38:45: Und dann eine Woche später ist der Hund wieder online gewesen.
00:38:49: Und wir so, hä?
00:38:50: Wieder angerufen.
00:38:52: Und da war ich nicht da zu dem Zeitpunkt, weil da war ich im Bielefeld.
00:38:57: Und da meinten die, sie können sofort kommen.
00:38:59: Der Hund war woanders vermittelt mit einem anderen Hund und die haben sich komplett zerfleischt.
00:39:05: Und dann ... haben wir gesagt, okay, und dann ging das relativ zügig, ein bisschen zu zügig jetzt im Nachgang mit meinem Wissen, aber ... und das war dann der Zeitpunkt, also es war wirklich so, der erste Hund, für den wir uns entschieden haben, das ist auch der geworden, den wir jetzt haben.
00:39:22: Ach man, süß!
00:39:24: Aber es war auch dieser ... es war schon vorher dieser Moment da zu sagen, jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein Haus, der bei dieser Urlaub damit zu Hund, und das war einfach richtig schön.
00:39:35: Genau.
00:39:35: Wie war das noch mal bei euch?
00:39:38: Also, ich hab ... Das war immer so eine Überlegung im Hinterkopf.
00:39:42: Aber ich hatte immer im Kopf, das geht nicht.
00:39:44: Weil meine Eltern hatten zwei Dackel.
00:39:47: Und das waren beides Hunde, die überhaupt nicht mit anderen Hunden klarkamen.
00:39:52: Die sind überhaupt nicht sozialisiert gewesen.
00:39:54: Und einer davon war auch noch so ein Angstbeißer, sag ich jetzt mal.
00:39:59: Die kam auch noch aus einem Wurf.
00:40:00: Das ist ja manchmal sowieso schwierig, wenn so ... ja, einfach ... Verwandte Hunde beieinander wohnen, kann gut gehen, kann aber auch nach hinten losgehen.
00:40:09: Und die beiden sind quasi immer, die sind ja auch mal aufeinander los.
00:40:13: Es war einfach eine schwierige Situation.
00:40:15: Die haben immer gut funktioniert alleine und zu Hause, aber halt mit anderen Hunden gar nicht.
00:40:20: Und deswegen war klar, also, als unsere Nachbarn oben einen neuen Hund hatten, haben wir das sogar gemacht, dass wir dann so einen kleinen Zaun durch den Garten gemacht haben.
00:40:30: Wir teilen uns eigentlich einen Zaun, damit die Hunde erst mal so zwei, drei Wochen existieren, bevor wir die so zusammenlassen und so.
00:40:37: Und deswegen war in meinem Kopf immer dieses, ich brauche da gar nicht groß drüber nachdenken, weil das wäre mir alles zu schwierig.
00:40:43: Ich bin voll oft bei meinen Eltern und die sind bei mir und bringen die Hunde mit und so und das wird dann alles mega anstrengend und dann kann ich den Hund da ja auch nicht.
00:40:53: lassen, wenn ich mal verreisen möchte oder so.
00:40:55: Und ich hab jetzt zwar Freunde in der Nähe, aber jetzt auch nicht welche, wo ich einfach mal zwei Wochen Hund lassen könnte oder so.
00:41:02: Deswegen war das für mich immer raus.
00:41:04: Ja, irgendwann, da war allerdings einer der Dackel schon verstorben und einer war übrig, hab ich das mal zu meiner Mutter gesagt, ja, natürlich hole ich mir erst einen Hund.
00:41:14: Wenn ... Ja, wenn ... Also, das klingt jetzt blöd, wenn beide Dackel nicht mehr leben.
00:41:20: Das heißt jetzt nicht, dass ich mir gewünscht habe, dass da so ein Gotteswillen, ich will, dass die so alt werden, wie sie nur werden können.
00:41:26: Aber mir war halt klar, in dieser Period, oder in dieser Lebensspanne, hol ich keinen, und hat meine Mutter gesagt, was für ein Quatsch?
00:41:33: Was für ein Quatsch, das kriegen wir hin.
00:41:36: Und dann war quasi, das hat das erste Tor so aufgemacht, sag ich jetzt mal.
00:41:41: Und dann war da aber noch eine zweite Blockade, und das war dieses Angst, meine Freiheit zu verlieren.
00:41:47: Weil ich hab auf jeden Fall ein Leben zu Hause, wo ein Hund hundertprozentig möglich ist.
00:41:52: Ich hab ja noch nicht mal dieses angestellten Problem.
00:41:55: Das heißt, ich bin ja wirklich super viel zu Hause.
00:41:57: Das heißt, ich kann mich wirklich gut um ein Hund zu Hause kümmern.
00:42:00: Aber ich bin ja immer viel gereist, also in der Vergangenheit viel mehr, als ich es jetzt tue.
00:42:07: Und ich hatte irgendwie Angst, dass mich das bindet.
00:42:12: Und dann ... dass ich mich, weil ich einen großen Freiheitsdrang habe, dass ich dann quasi etwas, was für mich wirklich sehr wichtig ist, dieses Rauskommen, dass ich das dann einfach nicht mehr machen kann oder nicht mehr mache.
00:42:27: Du warst
00:42:28: ja auch länger weg, Nibali, paar Monate.
00:42:31: Also das sind ja immer längere Spannen auch gewesen.
00:42:34: Nicht
00:42:34: mal nur so zwei Wochen.
00:42:36: Genau, genau.
00:42:38: Ja, und dann, ich hatte aber immer mal so Momente, wo ich irgendwie so Tierschutzseiten durchgeguckt habe oder mal irgendwas gegoogelt habe, irgendwelche Mischlingskombis, weil ich was im Fernsehen gesehen hatte oder so einfach aus Interesse und hab irgendwie mal geguckt.
00:42:55: Und ja, und dann bin ich einmal einfach auf einem Sonntag, hier Eisprungtag, wo man sowieso irgendwie sagt, so, weißt du, der Tag, wo man sich einen Huhn kauft, wie wir beide damals.
00:43:07: Da hab ich irgendwie gegoogelt.
00:43:08: und dann bin ich halt bei meiner Recherche auf ein Foto von Billy gestoßen.
00:43:18: Und dann hab ich irgendwie so aus einem Effekt raus einfach dahin geschrieben.
00:43:22: Hab überhaupt nicht mit einer Antwort gerechnet.
00:43:24: Und plötzlich hatte ich zwei Stunden
00:43:25: später
00:43:26: eine Antwort.
00:43:27: Hast du denn das im Vorfeld mit Kevin besprochen?
00:43:29: Wart ihr da zu zweit?
00:43:30: Ich hab
00:43:31: ihm das
00:43:32: gezeigt.
00:43:33: Aber Kevin kennt das ja.
00:43:34: Ich hab eine impulsive Idee und von zehn wird nur aus einer was.
00:43:39: So weißt du?
00:43:40: Ich hab gesagt, soll ich da mal hinschreiben?
00:43:42: Kein Plan macht doch.
00:43:43: So war das.
00:43:46: Dann hab ich ein paar Stunden später die Antwort bekommen.
00:43:49: Ihr könnt ja einfach mal vorbeikommen und euch kennenlernen.
00:43:53: Dann hab ich gedacht, hm.
00:43:56: Dann habe ich die perfekte Antwort, die es gibt.
00:43:58: Ja,
00:43:59: dann habe ich gedacht, okay.
00:44:01: Ja, und dann sind wir da hin.
00:44:06: Und ja, dann kam dieser eine Moment, den ich halt nie vergessen werde.
00:44:10: Das ist der Moment, der sich für immer in meinen Kopf... Das ist auch das Problem, warum es mir so schwer fällt, meinem Hund das anspringen, abzutrainieren, by the way.
00:44:20: Die Tür geht auf und dieser Hund kommt mir auf zwei Beinen entgegen.
00:44:25: Von der Haustür bis zu mir waren bestimmt vier Meter, und das ist er auf zwei Beinen zu mir hingehüpft.
00:44:32: Und das sah so süß aus, dass ich gedacht hab, ich sterbe.
00:44:36: Es war wirklich so ein
00:44:38: ...
00:44:38: Ach, ihr holt mich ab!
00:44:40: So hab ich das interpretiert.
00:44:41: Ey
00:44:42: ...
00:44:43: Ja, und dann ... So krass.
00:44:46: Meine Mutter
00:44:47: hat immer gesagt, der Hund findet dich.
00:44:49: Nicht du, wenn es
00:44:50: den Hund ... Ja,
00:44:53: und dann ist mir das halt echt nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
00:44:56: Und dann haben wir halt gemeinsam beschlossen, komm, wir machen das.
00:44:58: Und wir beide, so du und ich, wir hatten ja eine Tour, kurze Zeit später, eine Woche später sollte unsere Tour losgehen.
00:45:06: Und dann hab ich gesagt so, ich kann den jetzt nicht holen, weil ich kann den, also meine Mutter hat gesagt, doch klar, hol den, du bringst den zu mir.
00:45:13: Dann hab ich gedacht, nein, das ist noch ein sehr junger Hund.
00:45:16: Ich werd den jetzt nicht da.
00:45:18: wegholen, zu meiner Mutter bringen und den drei Wochen später zu mir.
00:45:22: Das sind so viele Eindrücke.
00:45:24: Und er war ja auch noch ein kleiner Hund, ne?
00:45:27: Und dann hab ich gedacht, nee, der bleibt da erst mal schön in seinem Zuhause und hab dann quasi mit denen abgesprochen, wir holen den Hund quasi erst in vier Wochen.
00:45:37: Mhm, genau.
00:45:37: Dann hab ich den vier Wochen später abgeholt.
00:45:39: Immer die ganze Zeit, aber mit, also das war nicht so ein ... Einhundert Prozent, ja, das ist ... genau die Entscheidung jetzt, sondern ich hatte mich in den Hund verliebt.
00:45:48: Ich wusste, das ist möglich, aber ich hatte die ganze Zeit eine Nervosität, weil ich wusste, das ist jetzt Commitment.
00:45:54: Das wird mich binden, weil ich immer extrem frei war.
00:45:56: Ihr müsst euch überlegen, ne?
00:45:57: Also selbstständig, ortsunabhängig, viel am Reisen, das ist schon sehr viel Freiheit, die man da so hat und an die man
00:46:07: sich gewöhnt.
00:46:08: Und
00:46:09: ich bin jetzt auch viel gebunden.
00:46:12: Ich hatte ja keine Ahnung, Sam.
00:46:15: dass ein das emotional auszubindet.
00:46:17: Ich werde das nie vergessen, dass du, ich glaub, im zweiten oder ersten oder zweiten Jahr mit Alfie, hab ich dich gefragt, ob du in den Urlaub fährst und hast gesagt, ich find irgendwie nichts mit Hund, dann hab ich gefragt, kannst du dir nicht abgeben?
00:46:29: Und dann hast du gesagt, das ist zu früh, ich kann das noch nicht.
00:46:34: Und ich hab das gar nicht verstanden.
00:46:36: Also, ich hab gar nicht gedacht, dass ... Ich konnte das nicht nachvollziehen.
00:46:42: Ich
00:46:42: konnte das vorher auch nicht nachvollziehen.
00:46:44: Meine Eltern hatten ein Hund und es war für mich das Normalste, zwischendurch zwei Monate weg zu sein.
00:46:50: Das ist aber was anderes, wenn das dein Hund in deinem Haushalt ist.
00:46:55: Die Bindung ist noch mal eine andere.
00:46:58: Und ja, so bin ich nun der Mensch.
00:47:01: Der Urlaub nur bis zwei Wochen plant, weil ich sonst im Urlaub sitze und Herzschmerzen habe, weil ich denke, was natürlich Quatsches, weil mein Hund, dem geht super bei meiner Mutter.
00:47:12: Aber ich denke, mein Hund denkt, dass ich ihn verlassen habe.
00:47:16: Und deswegen bei einer Woche ... Ich bin die, die holt, wenn sie den Hund abgibt.
00:47:22: Und das Gefühl hat, wenn ich den Hund nur für eine Woche abgebe, hab ich das Gefühl, klar, ich fühl mich jetzt, wie ich mein Hund ins Tierheim bringe.
00:47:28: Für immer abgeben.
00:47:30: Ich verstehe dich zu hundert Prozent.
00:47:32: Also war es die richtige Entscheidung, trotz der anfänglichen Skepsis.
00:47:36: Ja, es ist halt Verantwortung.
00:47:38: Es ist auch manchmal anstrengend.
00:47:39: Und es gab auch wirklich Momente, wo grad am Anfang, wo das alles noch nicht drin ist, mit den Routinen, mit dem Spazieren gehen.
00:47:48: Und der Hund war ja auch nicht stubenrein, als er zu uns kam, nachts aufstehen.
00:47:51: Also, wie im Erzähl ich das gerade jetzt.
00:47:54: Er ist gerade nach Frau mit einem Baby.
00:47:56: Aber das war halt neu und es war auch anstrengend.
00:47:59: Aber ja, es ist halt dieser Tausch, den man macht.
00:48:03: Gesellschaft und Liebe gegen Verantwortung und Aufgaben.
00:48:07: Und ich bin sehr froh, dass ich das gemacht habe.
00:48:09: Aber es ist halt ein Commitment.
00:48:12: Ich finde es sehr wichtig, dass man das sagt und dass man sich dessen bewusst ist.
00:48:15: Weil wenn man denkt, das ist einfach nur so ein nebenbei Ding, wie man das im Ursprung so gedacht hat.
00:48:21: Oh ja, der Hund, der ist so wie bei meinem Kim.
00:48:23: Die wachsen halt mit, die sind halt da.
00:48:25: Nee, das ist ein Riesending und es ist voll wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass das wirklich ein Heidenberg ist an Arbeit, die da auf einen wartet.
00:48:33: Aber ich würde es immer wieder machen und ich glaube, man kann da super reinwachsen.
00:48:39: Klar, gibt es von zehn Fällen vielleicht zwei Fälle, wo du sagst, nee, Mensch und Hund sind nicht kompatibel.
00:48:43: Vielleicht ist das aus welchen Gründen auch immer ganz, ganz, ganz, ganz schwierig.
00:48:47: Aber wenn man irgendwie überlegt und ... auch sich das zutraut, richtig viel Arbeit reinzustecken.
00:48:52: Weil das ist das auch, was ich gar nicht wusste.
00:48:54: Ich dachte, mein Hund geht einmal zur Hundeschuld und dann ist alles fein.
00:48:57: Nee, ein Hund zu haben ist tägliches Training im Prinzip.
00:49:00: Also da musst
00:49:00: du
00:49:01: immer dranbleiben, sonst hast du ... Ist
00:49:03: aber natürlich auch, muss man dazu sagen, ein bisschen rassebedingt auch, ne?
00:49:07: Wir haben ja beide zwei kleine ... Ja, gut, ich hab ein Anstrengung.
00:49:09: Ja, wir haben beide so energetische Wachhunde.
00:49:12: Kann man's so nennen?
00:49:13: Voll,
00:49:14: voll.
00:49:14: Hundertprozent,
00:49:15: ja.
00:49:15: Direkturiale Hunde.
00:49:17: Draußen ein Engel und drinnen eine Bestie, wenn da jemand ums zu nahe kommt.
00:49:21: Boah, die ist so anstrengend, Leute, das ist wirklich unangenehm.
00:49:24: Die hat die Hosen an.
00:49:25: Ja, und ich glaub, es gibt auch so Rassen oder so auch Gemischte, je nachdem, was da alles so drin ist, die halt so voll die Chiller sind.
00:49:35: Ich seh immer auf Instagram so Leute, die irgendwie ihren Hund zeigen, der um elf und ich aus dem Körpchen will.
00:49:40: weil er zu faules Spazieren zu gehen und den ganzen Tag schlafen will.
00:49:45: Von dem Leister bin ich weiter entfernt mit meinem Hund.
00:49:47: Der setzt sich morgens auf mein Gesicht, wenn ich nicht schnell genug aufstehe.
00:49:52: Meine ist noch ein bisschen geschuldet, aber ich glaube tatsächlich, das hat sich verändert in den letzten Jahren.
00:49:58: Also je älter sie wird, desto langsamer ist sie morgens.
00:50:05: Am Anfang war sie auch sehr energetisch noch.
00:50:07: Und ich würde sagen, dass sie so ein bisschen ruhiger geworden ist.
00:50:09: Das verändert sich auch noch mal.
00:50:11: Ja, da freue ich mich auch ein bisschen drauf.
00:50:13: Auch wenn ich ihn liebe, wie er ist, aber ich sage immer, er ist Steinbock durch und durch.
00:50:22: Also, es gibt doch auch diesen Spruch, du kriegst nicht den Hund, den du willst, du kriegst den Hund, den du brauchst.
00:50:29: Und ja, was soll ich dir sagen?
00:50:32: Ich als absolute, gar nicht so rotine Frau hab den rotiniertesten Hund der Welt bekommen.
00:50:40: Mein Hund hat ein Uhrwerk in sich.
00:50:43: Es ist unfassbar einfach.
00:50:46: Und der fordert seine Routine dermaßen ein.
00:50:49: Das ist wirklich krass.
00:50:53: Also du glaubst mal nicht, dass ich hier nachmittags Spaziergang schwänzen könnte.
00:50:56: Sogar wenn der schon in den Garten gemacht hat, das wird eingefordert.
00:50:59: Jetzt ist Zeit im Spazier zu gehen.
00:51:01: Und das sagt er mir auch.
00:51:03: Du
00:51:03: bewegst jetzt und dann kommt er zu mir und läuft immer wieder zur Tour.
00:51:08: Der kommuniziert richtig mit dir.
00:51:09: Nee, das macht meinen Hund tatsächlich nicht.
00:51:11: Wenn ich auf dem Sofa lege, liegt er auch auf dem Sofa.
00:51:13: Oh, wie chillig einfach.
00:51:16: Aber ich hab dann ein schlechtes Gewissen, also ich muss dann auch mit dem raus.
00:51:20: Aber kleine Pipirunde würde auch reichen danach wieder Sofa.
00:51:23: Aber wie gesagt, ich hab das Gefühl, dass sie älter wird, immer mehr ist sie ein bisschen chilliger.
00:51:29: Die werden ruhiger, so wie wir.
00:51:32: Wir sind auch ruhig durch und durch.
00:51:34: Wir sind kleine ruhige Zombies, innerlich
00:51:36: sind wir.
00:51:37: Zombie-Folge, schreibe ich mir auch mal auf.
00:51:42: Zombie-Folge.
00:51:42: Oder Luxus-Sham, finde ich beides gut.
00:51:44: als Dieter.
00:51:45: Find ich auch nicht schlecht, muss ich sagen.
00:51:49: Jako, wie sieht's aus, wollen wir noch einen kleinen Zettel ziehen?
00:51:51: Ja, das können wir sehr gerne machen.
00:52:14: Oh mein Gott, warte kurz, das ist sehr weit in der Vergangenheit, liegt dieses Ding.
00:52:20: Ich weiß nicht, ob ich schon mal angeflirtet wurde, als meine Eltern dabei waren.
00:52:25: Ich schon, aber da war ich fünfzehn.
00:52:28: Da hab ich so richtig beschämt auf dem Boden geguckt, das kannst du gar nicht werken.
00:52:31: Wie
00:52:32: soll man denn auch darauf reagieren?
00:52:34: so, hey, wo du mich gerade anmachst, ich kann dir ja schon mal meine Eltern vorstellen, überspringen wir den Schritt ja schon mal.
00:52:42: Ich glaube, das kommt ganz doll auf die Eltern ein.
00:52:44: Sind das Eltern, mit denen man über so was sprechen kann?
00:52:46: Oder sind das Eltern, über so was nicht sprechen kann?
00:52:48: Sie haben zum Beispiel Freundinnen, die können so gut mit ihren Eltern darüber sprechen.
00:52:51: Die würden sagen, ey, guck mal, der schaut die ganze Zeit so an.
00:52:54: Vielleicht ist das ja netter.
00:52:55: Vielleicht wird es ja mal mit dem... Und bei mir ist es so, oh mein Gott, mein Vater ist daneben.
00:53:02: Ich bin ein Stein, mich guckt keiner an.
00:53:05: So ist das bei mir gewesen.
00:53:06: Da ist so etwas, das ich mich ganz doll geschämt habe, wofür ich Angst hatte.
00:53:11: Ja, also ich hätte mich auch geschämt, weil bei uns also ... Meine Eltern waren auf der einen Seite zwar locker, aber es wurde über so was nicht so gesprochen.
00:53:22: Also ich konnte zwar sowas sagen wie, I'm love the party, I'm so verliebt, aber ich habe es nicht mit meinen Eltern über Sex gesprochen oder irgendwie, ich bin nicht ins Detail gegangen, niemals.
00:53:33: Das war mir irgendwie ein bisschen unangenehm, weil einfach das glaube ich von klein auf nicht so besprochen wurde.
00:53:38: Und jetzt so flirten von meinen Eltern, nee, nee.
00:53:43: Nee, ich kann das auch nicht, aber ich wünsche mir, dass mein Sohn das kann.
00:53:48: Das kann man ja so ein bisschen, glaube ich.
00:53:51: Also, dass er sich nicht vor mir schee, das ist mir schon irgendwie wichtig, weil ich finde das so cool bei meinen Freundinnen, die dann sagen, die so ein frisches Date auch mit nach Hause bringen, sagen, wie findet ihr den?
00:54:01: Und dann sagen die so, nee, das ist nicht der Richtige.
00:54:03: Nee, sehe ich auch nicht so, okay, alles klar, tschau, next.
00:54:06: So, irgendwie finde ich das voll cool.
00:54:08: Ich mag, dass man das so gemeinschaftlich bespricht.
00:54:12: Ja, das Erwachsen werden noch einfach so mitten nimmt.
00:54:14: Nicht so ignoriert, dass das Kind halt auch eine Sexualität und romantische Gefühle entwickelt und so was.
00:54:20: sondern irgendwie die ganze Zeit zu tun.
00:54:22: Weil so war das so ein bisschen bei mir.
00:54:24: Ich wollte irgendwie nie diese Rolle der zwölfjährigen verlieren.
00:54:28: Ich wollte auch immer irgendwie, dass das nicht überschattet wird, dieses Bild von, das ist meine kleine Tochter oder so, weißt du?
00:54:36: Und das ist ja eigentlich total schade.
00:54:38: Ich finde es auch tatsächlich sehr schade, muss ich sagen, weil das führt dann auch so ein bisschen zu so Heimlichkeiten und solche Sachen.
00:54:46: Und eigentlich ist es ja voll schlimm, wenn man über so was sprechen kann.
00:54:48: Vielleicht ist das auch zu utopisch, was ich jetzt denke.
00:54:51: Aber irgendwie fände ich es schon cool.
00:54:53: Also mit meiner Mutter konnte ich über Liebeskummer dann schon reden auch.
00:54:58: Aber das war dann schon wirklich Endzeitstimmung.
00:55:01: Ich hätte das gerne schon vorher nicht
00:55:04: getraut.
00:55:05: Ich glaube, man muss eine gute Balance finden.
00:55:06: Es gibt natürlich, ich muss jetzt auch immer an so Filme mit so hyper-happy Eltern denken, wo die Kinder sich auch ganz doll schämen, weil sie sagen, Mama, kannst du dir bitte was anziehen, meine Freunde sind da.
00:55:18: Ich glaube, man muss einen guten Mittelweg finden.
00:55:22: Ja, das finde ich auch richtig wichtig und richtig schön.
00:55:28: Wenn man jetzt in dieser Situation ist, man ist auf einer Veranstaltung und man wird angeflirtet und die Eltern stehen dabei, erst mal mutig, auch von der Flirty Person, das scheint der Person ja sehr wichtig dann zu sein, auch wenn man offensichtlich merkt, dass da irgendwie Verwandtschaft mit dabei steht.
00:55:42: Ich weiß nicht, ich finde es schön, wenn man darüber reden kann, aber es kann auch sein, dass man peinlich auf den Boden guckt und dann so tust als wenn nichts gewesen.
00:55:50: Was mich allerdings so wundert, ist, dass diese Person das jetzt schreibt, also das muss ihr ja öfters passieren, ihr oder ihm.
00:55:56: Also verstehst du, oder ist es jetzt gerade eine akute Situation, die auf dem Schützenfest letzte Woche stattgefunden hat, ist jetzt so meine Frage.
00:56:04: Aber ansonsten würde ich sagen, man kann ja später noch mal hingehen und sagen, du, das war mir jetzt ein bisschen unangenehm neben meinen Eltern.
00:56:11: Oder man ... geht einfach mal ohne seine Eltern Feier.
00:56:17: Ich würde es, glaube ich, mit Humor lösen.
00:56:19: Also, wenn es alle irgendwie merken, ich würde versuchen, so das zu überwitzeln.
00:56:25: Mhm.
00:56:27: Mhm.
00:56:27: Aber ja, kann ja sein, dass du weiß ich nicht.
00:56:29: Weiß, in zwanzig Jahre alt bist, bist mit deinen Eltern, fährst du in den Urlaub.
00:56:33: Und da ist ein ... Toller Typ, der macht dich irgendwie an, ne?
00:56:37: Weiß ich nicht, kann ja einfach sein oder eine Frau wie auch immer.
00:56:39: Und du merkst dann, das vielleicht passiert, dass du häufiger wirklich, weil du einfach eine tolle Ausstrahlung hast.
00:56:45: Ja,
00:56:45: und dann kommen die immer an und dann sind immer deine Eltern neben dir.
00:56:49: Ja, und dann würde ich irgendwann sagen, Leute, ich kann nichts dafür, dass ich so eine Granate bin, meine Herren.
00:56:56: Also,
00:56:57: ich bin die Herzensbrecherin.
00:57:00: Und dann würde ich irgendein Schlagersong anfangen zu singen oder so, keine Ahnung.
00:57:04: Einfach um diese Unangenehmigkeit
00:57:07: zu unterbrechen.
00:57:07: Ja, was klingt dir auch ein bisschen, als wäre sie traurig.
00:57:10: Als hätte sie vielleicht den Flirt ihres Lebens verpasst und es nicht erwidert, weil jemand daneben war.
00:57:14: Da wäre natürlich die Frage, ist man einfach mutig und ignoriert seine Eltern?
00:57:18: kurz?
00:57:20: Das wär voll cool, zu sagen, Leute, ich trau mich jetzt was.
00:57:22: Richtig krasses.
00:57:23: Ich geh zu dir zur Person hin, weil irgendwie merke ich da eine Vibe.
00:57:28: Lass es bitte nie wieder darüber sprechen, okay?
00:57:30: So will ich dann versuchen.
00:57:35: Ah, es fühlt sich aus der Perspektive, wenn man nicht da drin ist, total einfach an.
00:57:40: Man kann das ja sich dann ausmalen jetzt hier.
00:57:43: Ihr könnt mir alles sagen.
00:57:45: Ja, wir können alles sagen.
00:57:47: Ich sag euch ganz ehrlich, ich weiß nicht, wie ich das mal angeflirtet worden bin.
00:57:50: Da bin ich ganz ehrlich.
00:57:51: Keine Ahnung.
00:57:52: Ich,
00:57:52: hey, Sam, ich letzte Woche ...
00:57:55: Ja, Streisalzer.
00:57:56: Kein
00:57:56: Scherz.
00:57:57: Nach ... Jahren, glaub ich.
00:58:01: Aha.
00:58:02: Wo?
00:58:03: Wie?
00:58:03: Im Fitnessstudio.
00:58:05: Ich war im Fitnessstudio, einmal.
00:58:08: Wir sind jetzt zwei Monate angemeldet.
00:58:09: Ich war dann einmal im Fitnessstudio.
00:58:11: Und da hab ich so ein Kurs mitgemacht.
00:58:14: Äh, so, Coa.
00:58:16: Also so ... Bauch, äh, ja, unterer Rückenblah, ne?
00:58:20: Und dann hab ich, da musste man sich so Sachen wegholen, so ne Handel und so ein Gummiband und whatever.
00:58:26: und als ich das später weggeräumt hab, ist so ein Typ auf mich an mir vorbeigegangen und hat mir so zugezwinkert und hat gesagt, nächstes Mal, nächstes Mal aber ne Scheibe, ne?
00:58:35: Also weil ich halt das leichteste Gewicht als Handel genommen hab und die Scheiben ging halt ab fünf Kilo los und ich hatte halt ein Kilo oder so als Handel.
00:58:42: Und dann hab ich gesagt, ja, ich hab ja gerade erst angefangen.
00:58:45: Und dann hat er gesagt so, ja, aber nächstes Mal bist du ja schon zum zweiten Mal da.
00:58:49: Und dann hab ich schon gedacht, ich glaub, das war Flurten, was der gerade gemacht hat.
00:58:53: Aber egal, dann bin ich da, mir ist so was immer ein bisschen unangenehm.
00:58:56: Ich bin auch grad ein bisschen unangenehm.
00:58:57: Ja,
00:58:57: ja.
00:58:58: Und dann war ich auf dem Parkplatz und stand kurz neben dem Auto und hab auf mein Handy geguckt.
00:59:05: Und dann hat er so mit seinem Auto so neben mir gehalten und hat so cool aus dem Fenster rausgeguckt und hat mir zugesagt und hat gesagt ... Bis nächste Woche.
00:59:13: Nein!
00:59:13: Doch,
00:59:14: hatte er gemacht!
00:59:15: Nein!
00:59:17: Hättest du mir diese ganze Geschichte erzählt und das ein bisschen neutralisiert, hätte ich gesagt, dass das im Fitnessstudio passiert.
00:59:23: Ist so, Mann, das war richtig.
00:59:24: Das ist ein schönes Studio.
00:59:26: Was hat
00:59:26: der für ein Auto?
00:59:28: Alter, keine Ahnung.
00:59:29: Ich weiß es nicht.
00:59:31: Und war der interessant?
00:59:32: Oder war das... Also, nur mal ganz kurz so, war das jemand, wo du gedacht hast, wer bist du, du kleiner Lauch?
00:59:37: Oder wo du sagst, oh, nü, das ist jetzt auch... Ist nur ein netter Flirt.
00:59:41: Den nehm ich jetzt, den respektiere ich und das nehm ich an.
00:59:44: Also sagen wir jetzt so, wäre ich... Auch wenn ich jetzt nicht in einer Beziehung wäre, wäre es nicht so mein Typ gewesen?
00:59:51: Einfach so vom ... jetzt gar nicht mal so aufs Optische, sondern so insgesamt einfach.
00:59:56: Aber ... es war ... jetzt auch nicht unangenehm.
01:00:00: Weil ich eben gesagt hab, es war mir unangenehm, ich hab mich nicht belästigt gefühlt.
01:00:04: Das war jetzt schon noch distanziert.
01:00:06: Nein, das hab ich verstanden.
01:00:08: Aber ... es war kurz gut fürs Ego.
01:00:12: Das war's.
01:00:13: Ja, das versteh
01:00:14: ich.
01:00:15: Also, es war kurz so ein ... Okay, ja.
01:00:18: Gut, dass ich mit Mama ihre Haare gekonnt habe.
01:00:22: Da hatte Jacke letzte Woche einen kleinen Flirtmoment.
01:00:24: Ja, schön.
01:00:27: Ja, aber wie gesagt, soll davor auch ewig lange nicht, bestimmt Jahre nicht mehr.
01:00:32: Aber was soll ich auch sagen, Sam?
01:00:34: Wir beide sind jetzt auch nicht mehr so.
01:00:35: die Partygängerin, ne?
01:00:37: Könnte man sagen.
01:00:38: Ja, nee.
01:00:41: Ich bin es gerade leider gar nicht.
01:00:42: Aber manchmal hätte ich schon noch mal Bock.
01:00:43: Und ich wette, das kommt auch noch mal wieder.
01:00:45: Ich weiß es nicht.
01:00:46: Vielleicht wird noch mal so eine blühende Zeit mit fünfzig.
01:00:49: So Mama Mia-Style-mäßig, weißt du?
01:00:51: Ja, vielleicht machen wir es auch einfach auf Griechenland, auf einer Insel.
01:00:55: So,
01:00:55: so.
01:00:57: Das ist alles möglich in diesem ... Ich hab gestern oder so Leute im Bus gesehen, also so ein älteres Pärchen im Bus, die waren
01:01:06: ...
01:01:07: die sahen richtig süß aus.
01:01:08: Die waren Mitte Ende sechzig, würde ich jetzt einfach mal schätzen.
01:01:12: Beide sehr weiße Haare.
01:01:14: Und sie saßen im Bus nebeneinander und ich saß hinter denen.
01:01:18: Und sie hat ... ihm im Nacken gekrault.
01:01:23: Und es war so ein bisschen
01:01:25: ...
01:01:26: Also, ich hab gemerkt, dass da ein Vibe zwischen den Weiden auf jeden Fall ist.
01:01:29: Eine
01:01:30: kleine, textuelle Spannung.
01:01:32: Und dann will man so wissen, hm, seid ihr schon seit vierzig Jahren verheiratet oder habt ihr einen kleinen Flirt?
01:01:39: Das hab ich mich gefragt und dann dachte ich, ey, es ist niemals vorbei für gar nichts.
01:01:44: Weißt du, ich meine?
01:01:45: Und das war richtig schön zu sehen, weil das war nicht so ... Weiß!
01:01:49: Das war ein Vibe, das war nicht eklig oder so.
01:01:53: Ich spüre, dass ihr euch lieb habt und dass ihr heute Abend vielleicht noch ein bisschen Spaß miteinander habt oder vielleicht auch noch rumleckt.
01:02:01: Ihhh, du hast Rumlecken gesagt, du ekligist.
01:02:05: Was soll ich
01:02:05: denn sagen?
01:02:09: Es gibt immer so Worte, Rumlecken klingt einfach so abartig.
01:02:12: Aber mein Freund findet zum Beispiel das Bumsen abartig klingt und ich finde Bumsen klingt richtig cool.
01:02:17: Nee, ich find's auch ein bisschen abwartig.
01:02:19: Also, man kann, wenn man diese ganzen Worte häufig sagt, können die alle bisschen eklig werden, find ich.
01:02:24: Findest
01:02:25: du?
01:02:26: Ja,
01:02:26: voll.
01:02:27: Ich find,
01:02:28: ich liebe Bumsen,
01:02:28: Bumsen, Bumsen.
01:02:31: Das ist wie Schmusen.
01:02:32: Ich mag ...
01:02:33: Bumsen und Schmusen.
01:02:35: Schmusen, find ich, ist ein ekliges Wort.
01:02:37: Da hab ich der Krieg gänselt, aber auf eine ekelhafte Art.
01:02:40: Und ich finde,
01:02:41: Bumsen
01:02:41: passt auch ein bisschen dazu, aber ist auch irgendwie witzig.
01:02:44: Schmusen und Bosen auch.
01:02:47: Bumsen finde ich so richtig unschlimm.
01:02:52: Ja, es ist auch super unschuldig, seh ich auch so.
01:02:54: Aber Kevin sagt so, nee, das ist voll eklig.
01:02:58: Ja, ist ein Abturner auch ein bisschen.
01:02:59: Verstehst du?
01:03:01: Doch, schon ist es ein bisschen verstichtbar.
01:03:02: Ja, kommt
01:03:03: auch nicht so gut an, wenn ich sage, wir haben Bums.
01:03:09: Da kannst du auch sagen, wir haben Poppen.
01:03:10: Oh
01:03:11: mein Gott, Poppen.
01:03:13: Oh mein Gott.
01:03:14: Erst Petting und dann
01:03:14: ... Sagt man das
01:03:15: noch?
01:03:16: Petting und Poppen?
01:03:16: Sagt
01:03:16: man nicht mehr.
01:03:18: Ich hab so viele Ideen für diese Tite.
01:03:20: Ich weiß gar nicht mehr, wie wir das nennen sollen, wirklich.
01:03:25: Ich find, das ist ein richtig guter Abschluss für diese Folge, die mir sehr viel Spaß bereitet hat.
01:03:29: Ich freu mich auf nächste Woche.
01:03:31: Ich freu mich auch.
01:03:32: Jetzt schon.
01:03:33: Und ja,
01:03:35: vielen Dank fürs Zuhören.
01:03:36: Ihr bleibt sauber.
01:03:37: Bis nächste Woche.
01:03:39: Macht's gut.
01:03:39: Tschüss.
01:03:40: Tschüss.
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